r/buecher • u/Primary_Escape9983 • 5h ago
Diskussion Bücher über Bücher
Mir gehen Bücher über Bücher auf die Nerven.
• Immer habe ich das Gefühl, die Autor:innen müssen bloß beweisen, wie ‚meta‘ sie sind
• So oft sind die schreibenden Figuren einfach nur klischeehafte Idealvorstellungen oder haben immer die gleichen Probleme wie in jedem anderen Roman übers Schriftsteller:innendasein. Sie sind ja soo edgy und soo anders.
• Bücher über Bücher wirken häufig enorm prätentiös
• Am schlimmsten ist es, wenn auf einmal auch noch Gedichte auftauchen, weil die Hauptfigur zufällig noch Lyrik schreibt. Jaa Diggi, wir wissen dass du dich richtig geil fühlst und als Roman-Autor:in auch noch einen Ort gebraucht hast, deine bahnbrechende Dichtung der Weltöffentlichkeit zu präsentieren.
• „Wenn sie schrieb, konnte sie in eine andere Welt eintauchen und sich endlich frei fühlen.“ (🤢)
• „Ich wusste nicht, was ich tat. Mein Kopf fühlte sich leer an und ich starrte auf die weiße Seite vor mir.“
Ich weiß, dass es einige Gegenbeispiele gibt und geben muss und dass mindestens ein Kommentar-Thread diese sammeln wird, aber deshalb hab ich ja auch so Ausdrücke wie „so oft“ oder „häufig“ verwendet. Bitte fühlt euch nicht auf den Schlips getreten.