r/Finanzen • • 8h ago

Daily Tägliche Diskussion – October 17, 2026

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Hallo Freunde! ❤️
Willkommen zum täglichen Diskussionsfaden.

Stellt gerne noch bis zum 21.10. Fragen an Dr. Gerd Kommer in unserem kommenden Podcast-AMA!

Womit beschäftigt ihr euch heute?
Was macht euer Depot zurzeit?
Habt ihr Fortschritte zu eurem gewählten Ziel gemacht?
Hier könnt ihr über all das diskutieren - die Off-Topic Regel greift hier nicht, aber bleibt nett zueinander!

Für eine weiterführende Diskussion gibt es auch unser Podcast-Projekt Marktgeschnatter unter diesem Link.

Viel Spaß!


r/Finanzen • • 8m ago

Investieren - Sonstiges Ich habe eine Versteigerungs-Karte gebaut

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Hallo zusammen,

ich habe als Nebenprojekt eine kostenlose Karte mit Versteigerungen vor Ort in Deutschland gebaut: Pfandhaus-, Gerichtsvollzieher-, Fundsachen- und Finanzamt-Versteigerungen, aktuell rund 86 Termine in 39 Städten. Keine Werbung, keine Affiliate-Links: https://xpact.app/de/offline-auctions

Ich freue mich über ehrliches Feedback: Welche Infos fehlen euch, was würdet ihr anders darstellen und welche Auktionsarten sollte ich ergänzen?


r/Finanzen • • 43m ago

Kredit Bank Norwegain, ab Kauf und Abhebedatum Zins?

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Ich steh gerade aktuell auf dem Schlauch und wollte nach eurer Erfahrung, so wie Sichtweise fragen.

Nach den neuen AGBs (Punkt 6), werden ab dem Tag eines Kaufs verzinst.

„Alle Umsätze sind ab dem Transaktionsdatum zu verzinsen. Die Zinsberechnung erfolgt taggenau auf den jeweils ausstehenden Saldo. Die aufgelaufenen Zinsen werden einmal pro Abrechnungszeitraum, am letzten Tag dieses Abrechnungszeitraums, dem 15. eines jeden Monats, kapitalisiert, d.h. zum ausstehenden Saldo hinzugerechnet. Bei Teil-oder Nichtzahlung fallen weiterhin Zinsen auf den nicht beglichenen Betrag ab dem Transaktionsdatum an.
Bei Banküberweisungen auf ein angegebenes Referenzkonto fallen immer Zinsen ab dem Transaktionsdatum an.“

Wie vermutlich jeder Bestandskunde, hat man via Lastschrift ein Mandat, zum Einzugsverfahren eingerichtet. (Innerhalb der zwei Wochen Zeit zum Tilgen.)

„Es wird eine monatliche Abrechnung erstellt, aus der das Saldo, neue Umsätze und alle während des Abrechnungszeitraums angefallenen Gebühren hervorgehen. Wenn der Karteninhaber den gesamten Rechnungsbetrag bis zum jeweiligen Fälligkeitsdatum bezahlt, verzichtet der Kartenaussteller auf die Geltendmachung der Zinsen für auf der letzten Abrechnung aufgeführte (i) Kaufumsätze, d. h. hinsichtlich Zahlungen für Waren und Dienstleistungen, die der Karteninhaber in dem letzten Abrechnungszeitraum durch den Einsatz der Kreditkarte als Zahlungsmittel gegenüber Händlern getätigt hat sowie (ii) Bargeldabhebungen (ATM), die der Karteninhaber sowohl im Inland als auch im Ausland in dem letzten Abrechnungszeitraum getätigt hat. Wird der Rechnungsbetrag nicht vollständig beglichen, fallen weiterhin, taggenau berechnet, Zinsen auf den nicht beglichenen Betrag ab dem Transaktionsdatum an.“

Was hat sich jetzt praxisnah geändert?


r/Finanzen • • 2h ago

Kredit Klassischer r/Finanzenpost: DHH geschenkt: Kredit, Eigenkapital oder ETFs behalten?

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Hallo alle,

uns ist bewusst, in welcher privilegierten Lage wir uns befinden. Dennoch würden wir uns über ein paar Hinweise freuen, die wir bei unserer langfristigen finanziellen Planung berücksichtigen sollten. Den Text habe ich mittels KI strukturiert.

1. Ausgangssituation

Meiner Frau (w,30) und mir (m,30) wurde im Rahmen einer Kettenschenkung über meine Großmutter und meinen Vater (m,64) die DHH meiner Großmutter übertragen:

  • Wohnung 1: Lebenslanges Wohnrecht für meine Großmutter (w,92)
  • Wohnung 2: Vermietet mit rund 850 € Nettokaltmiete

Der Wert des Hauses beträgt laut Gutachten nach Abzug des Wohnrechts 318.000 €. Im Rahmen einer „Ausgleichszahlung zur gegenständlich beschränkten Abgeltung von Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsansprüchen“ sind wir verpflichtet, meinen Bruder mit rund 110.000 € auszuzahlen.

Ob und wann wir selbst in das Haus einziehen möchten, ist derzeit noch nicht klar. Das Haus verfügt über rund 180 m² Wohnfläche. Es stammt ursprünglich aus den 1950er-Jahren, wurde jedoch in den 1970er- und 1980er-Jahren sowie 2004 teilweise angebaut bzw. modernisiert. Trotzdem besteht erheblicher Investitionsbedarf, sobald meine Großmutter nicht mehr dort lebt. Wie hoch dieser ausfällt, hängt vermutlich auch vom künftigen Nutzungszweck ab – Vermietung oder Eigennutzung.

2. Aktuelle finanzielle Situation

Wir arbeiten beide in Vollzeit und möchten in nächster Zeit gerne ein Kind bekommen.

  • Monatliches Nettoeinkommen aus Lohnarbeit: rund 5.700 €
  • Aktuelle Miete: rund 750 €
  • Monatlich mögliche Sparrate: rund 2.000 €, ohne dass wir uns einschränken müssten
  • keine laufenden Ratenkredite oder Leasingraten

Unser Vermögen außerhalb der Immobilie setzt sich derzeit wie folgt zusammen:

  • Krypto: 7.000 €
  • „Altlasten“ in Form von Sparkassenfonds: 40.000 €
  • Tagesgeld: 65.000 €
  • ETFs: 200.000 €

3. Unsere Fragen

Aktuell liegt der LTV bei etwa 35%, wodurch wir vermutlich gute Zinskonditionen erhalten. Bevor wir uns bei Dr. Klein oder Interhyp nach Angeboten erkundigen, würden wir uns über Anmerkungen zu unseren Fragen sowie allgemeine Ratschläge und Meinungen freuen – insbesondere zu Aspekten, die wir bisher möglicherweise noch nicht auf dem Schirm haben:

  • Sollten wir Eigenkapital einsetzen, um den Kredit auf 100.000 € zu drücken? (darunter häufig Zinsaufschläge für Kleinkredite?)
  • Wir sind keine Crashpropheten und haben natürlich keine Glaskugel. Gesparte Kreditzinsen erscheinen uns über die nächsten zehn Jahre jedoch als sicherere „Rendite“ als die erwartete Rendite unserer ETFs. Der Markt ist in den letzten Jahren gut gelaufen und unsere Portfolios sind im Plus. Sollten wir jetzt teilweise verkaufen und überhaupt keinen Kredit aufnehmen?
  • Falls wir einen Kredit aufnehmen: Welche Laufzeit und welche anfängliche Tilgung würdet ihr wählen?
  • Worauf sollten wir neben den reinen Konditionen achten – beispielsweise bei Sondertilgungen?
  • Lohnt es sich, einen Steuerberater die bereits unterzeichnete Kettenschenkung und die noch ausstehende Auszahlungsvereinbarung mit meinem Bruder prüfen zu lassen? Insbesondere möchten wir wissen, ob es möglich ist, die Kreditzinsen anteilig für die vermietete Wohnung steuerlich geltend zu machen.
  • Falls ja: Wie weist man das erfahrungsgemäß dem Finanzamt nach? Benötigt man für jede Wohnung einen eigenen Kredit, oder genügt eine prozentuale Aufteilung nach Wohnfläche?
  • Falls wir zwei Kredite aufnehmen: Entstehen dadurch erneut Zinsaufschläge wegen zweier Kleinkredite, oder betrachtet die Bank dies als einen Kredit?
  • Was sollten wir sonst noch beachten?

Wir hoffen, dass sich durch eure Unterstützung der ein oder andere Nebel etwas lichtet. 😊

Vielen Dank vorab und euch ein schönes Wochenende!


r/Finanzen • • 2h ago

Investieren - ETF 300k im Depot, aber wo ist am Ende der Nutzen?

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Absolut, kein Ragebait, sondern mal eine realistische Betrachtung.

Ich bin 30 Jahre alt, aktuell ca. 285k im Depot, Gehalt 4,5k netto

Vorab: habe ich alles selber gespart/Kursgewinne da ich schon mit 50€ pro Monar während des Studiums anfangen konnte.

Nun zum Dilemma:
Lange dachte ich dass ich noch ein bisschen weiter investiere um dann irgendwann zwischen 45-50 mit der Arbeit fast schon aufhören kann.

Kind(er) wären definitiv in 2-3 Jahren mal ein Thema.

Und da ist diese Depotgröße auf einmal völlig nutzlos.

Was macht man damit? Vor allem mit Frau, die keine großen Ersparnisse hat scheint früher mit der Arbeit aufzuhören eher unwahrscheinlich.

Frage mich gerade ob es mir irgendetwas bringt da jetzt noch was ins Depot einzuzahlen oder ob ich es bei der Summe belasse, das Depot weiterlaufen lasse und die Sparrate auf 0 setze, höchstens das AVD mit 150€ vielleicht noch.

Habt ihr Input?


r/Finanzen • • 2h ago

Meme Mein genialer Zinseszinsbeschleuniger

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Ihr zahlt Geld für Carbonara?

Meine ist durch den Steuerzahler gedeckt.

Ihr zahlt eine Gymmembership?

Steuerzahler.

Escort?

Ich bücke mich beim Duschen nach der Seife (auf Steuerzahlerkosten).

Geht die Extrameile in die örtliche Haftanstalt oder lasst es bleiben!

Natürlich will ich nicht zu Straftaten auffordern.

Es wäre definitiv illegal und moralisch nicht vertretbar Friedrich Merz Glatze abzulecken, daher tut dies bitte nicht.


r/Finanzen • • 3h ago

Budget & Planung Mögliche Abfindungshöhe

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Moin,

kurze Zusammenfassung - Arbeitgeber großes Familienunternehmen möchte mich loswerden und will mir nächste Woche wohl ein Angebot vorlegen. Ich will eigentlich ungern gehen, habe aber auch keine Lust auf das dadurch angespannte Verhältnis zu meinen Chefs, wäre also nicht abgeneigt, wenn entsprechende Höhe. Kündigen wollen und können sie wohl nicht, da weder Betriebsbedingt Gründe noch andere in der Person angeführt werden können. Ich bin also in einer guten Verhandlungsposition.

Frage daher: Was wäre eine realistische Spanne? Verdiene derzeit ca. 58.000 brutto, 4 Jahre Betriebszugehörigkeit, da ich ja eigentlich nicht gehen "muss", sind die 0,5xJahre die als Faustregel gelten mir zu wenig, zumal der Jobmarkt eher Mau ist.

Beste Grüße


r/Finanzen • • 4h ago

Investieren - Aktien Welche Aktie würdet ihr kaufen…

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wenn ihr euer Vermögen euer ganzes Leben lang nur noch auf diese eine Aktie stützen dürftet und warum?

Mal eine Spaßfrage. Bin gespannt, die Begründungen und Hintergründe zu lesen. 😄


r/Finanzen • • 4h ago

Anderes Ich will weg von der Sparkasse, aber...

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Ich habe seit 10 Jahren ein Girokonto bei der Sparkasse (Gemeinschaftskonto mit meiner Frau). Ist ein normales Konto mit 2.500 Dispo, 2 EC Karten, 2 MasterCard Kreditkarten.

Wir bezahlen jeden Monat um die 6-7 Euro an Gebühren, jährlich auch die Gebühren für die Karten.

Mit dem Berater sind wir unzufrieden, da wir gemerkt haben, dass er regelmäßig in unser Konto reinschaut, dann anruft, fragt ob wir investieren wollen, etc.

Also wir haben mehr als gute Gründe um uns ein Konto woanders zu eröffnen und umziehen. Warum machen wir das nicht? Weil ich gehört habe, wenn man ein altes Konto schließt, neues Konto eröffnet, dein Schufa Score sinkt extrem! Das ist wirklich der einzige Grund, warum wir es noch nicht gemacht haben. Also, wir müssten das Girokonto kündigen, Kreditkarten und EC. Dann das alles woanders neu beantragen.

Übertreibe ich hier? Stimmt das so, oder ist es nicht so schlimm?


r/Finanzen • • 4h ago

Anderes Bank Norwegian Kreditkarte keine Lastschrift mehr möglich

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Hallo,

Ich habe eine Kreditkarte der Bank Norwegian und trotz dritter Rechnung kann ich keine Lastschrift hinterlegen. Beim Support kommt diese Nachricht.

Ist das wirklich so oder nur bei mir?


r/Finanzen • • 13h ago

Presse Neuer Index zeigt: Schweiz bietet weltweit beste Bedingungen für den Kapitalismus

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Deutschland übrigens nicht in den Top 20 (Global Capitalism Index 2025).


r/Finanzen • • 14h ago

Anderes Wie informiert man sich am Besten über Aktien/Wirtschaft?

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Ich bin chronisch online und mein Algorithms auf Tik Tok und so gibt mir genug videos um gut über Wirtschaft im generellen in groben Stücken informiert zu sein. Trotzdem fühlt sich das ganze Wissen nicht richtig an als ob mich es nicht interessiert. Ich befinde mich eher in einem dissozierten Zustand zu den ganzen Infos und irgendwie gehen sie schnell aus meinen Kopf raus. Außerdem denke ich über sie kaum so richtig nach.

Jetzt will ich mich aber mehr um mein echtes leben kümmern und habe kaum Zeit mehr auf TT oder sonstig rumzuscrollen. Trotzdem möchte ich nicht abgeschnitten sein von den Infos und frage deswegen ob es sehr gute Narchichtenchannel, Zeitungsartikel oder Podcasts gibt die zu empfehlen sind um nicht abgeschnitten zu sein.


r/Finanzen • • 16h ago

Investieren - Sonstiges Strategie fürs Hochzeitsgold

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Hallo zusammen,

vielleicht eine etwas ungewöhnliche Frage, aber ich bin mir unsicher, wie ich damit umgehen soll.

Meine Frau und ich haben ca. 390 g Gold (Münzen und Armbänder) aus unserer Hochzeit 2017 in der Türkei liegen. Geschätzter Wert: rund 40.000 €.
Seit 2022 leben wir in Deutschland.

Das Gold liegt aktuell in einem Bankschließfach in der Türkei. Diese Aufbewahrungsmöglichkeit fällt bald weg, deshalb möchten wir eine vernünftige Strategie dafür finden.

Ansonsten haben wir ca. 15.000 € auf einem Tagesgeldkonto (etwa 3–4 Monatsausgaben) und 25.000 € in ETFs, hauptsächlich MSCI ACWI. Ein Hauskauf ist bisher nicht konkret geplant. Ich mag Gold als Absicherung, allerdings steckt damit etwa die Hälfte unseres Ersparten darin.

Würdet ihr das Gold behalten, teilweise verkaufen oder komplett auf Tagesgeld und ETFs umschichten? Mir macht der Gedanke Sorgen, das Gold in ETFs umzuschichten und dann beim Platzen einer möglichen KI-Blase zuzusehen, wie das Geld dahinschmilzt. Bei dem Geld, das ich bereits in ETFs investiert habe, bin ich dagegen ziemlich entspannt. Muss man nicht verstehen :)

Hat jemand außerdem Erfahrung mit dem Transfer von Hochzeitsgold bzw. dessen Verkaufserlös aus der Türkei nach Deutschland? Wir möchten das mit Zoll und Steuern sauber klären. Hochzeitsfotos und Video sind vorhanden.


r/Finanzen • • 16h ago

Altersvorsorge Vorsorgedepot & Immo-Refinanzierung

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Gude, ich habe mir einen Plan zur Immobilienkredit Refinanzierung mit Hilfe des Altersvorsorgedepots gemacht, den ich hier gerne teilen und auf Denkfehler abklopfen würde.

Bin 45, verheiratet, zwei Kinder mit 7 und 10 Jahren, und muss 2032 und 37 jeweils einen aus der Zinsbindung laufenden Teil unseres Darlehens für das selbstgenutzte Haus refinanzieren.

Ich schließe direkt zu Januar 27 für mich und meine Frau je ein AVD ab und achte dabei darauf, dass der Anbieter eine mögliche Entnahme zu Wohnzwecken im Vertrag hat. Wir zahlen jeder 1800 im Jahr ein in einen Geldmarkt ETF mit ca 2% Zinsen um nicht zum ungünstigen Zeitpunkt in einem Aktien ETF zu crashen. Als Zulage gibt es 2x540 plus 600 für die Kinder jährlich, das sind knapp 50% Rendite.

Zusätzlich werden die eigenen Beiträge und die staatl. Zulagen durch Sonderausgabenabzug von der Einkommensteuer abgezogen.

Nach 5 Jahren sind das 28k, welche förderunschädlich zu 100% als Eigenkapital ins erste Darlehen gehen. Dann dasselbe nochmal die nächsten 5 Jahre für das zweite Darlehen, mein ältestes Kind sollte über die ganze Zeit noch mitzählen. Das erste Darlehen wird als 15 Jahre Volltilger refinanziert, das zweite als 10jähriges, dann bin ich 61 und die Bude ist bezahlt.

Versteuern muss ich dann mit Renteneintritt jeweils ein Fünftel der eigenen Beiträge und Zulagen über 5 Jahre, aber dann zum Rentner Steuersatz, nicht zum Spitzensteuersatz. Und dieser Gesamtbetrag wird ja über die beiden Sparphasen die nächsten 10 Jahre von der Einkommensteuer zum Spitzensteuersatz abgezogen.

Vielen Dank fürs Lesen bis hierhin! Passt das so?


r/Finanzen • • 16h ago

Investieren - ETF MSCI World auscashen?

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Guten Tag, ich bin noch nicht so lange dabei, ca. 2 Monate, seit meinem 18. Die Position entspricht ca. 1/6 meines Portfolios. Aktuell wie gesagt leicht im Plus, mir scheint aber als ob ich einen blöden Investitionszeitpunkt gewählt habe. Deswegen mal eine Frage, sollte ich lieber jetzt im Plus nochmal raus, bis den Midterms warten, Wo das Ding ja vermutlich nicht ein Stück fallen wird und dann nochmal rein. Klar das ist kein Daytrading o.ä. aber ich erhoffe mir dadurch einfach einen bisschen besseren Einstieg insgesamt, der über 10 Jahre schon was ausmachen könnte. Zudem kommt natürlich immer die Psyche, wenn man 1-2 Monate jetzt im Minus sein sollte. Vielen Dank schon einmal


r/Finanzen • • 17h ago

Anderes Kann mit Paypal für Dienstleistungen betrogen werden, wenn ich Käufer*in bin?

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Ich möchte einen Blu-Ray Player auf Kleinanzeigen kaufen, ein typisches Produkt für Scams auf der Platform. Der Verkäufer sagt dass er nicht die Direkt Bezahlen Funktion auf Kleinanzeigen anbieten könne, weil sein Konto sich nicht verbinden ließe. Er bietet aber Paypal für Dienstleistungen an - also mit Käuferschutz.

Wäre es damit trotzdem für ihn möglich zu scammen? Die Beschreibung sagt sehr eindeutig dass das Gerät voll funktionsfähig und ohne Schäden ist, ich würde davon natürlich einen Screenshot machen.


r/Finanzen • • 19h ago

Versicherung KRAVAG-Kfz-Versicherung: Kündigung verschickt, keine Bestätigung – wie verhindere ich Abbuchungen ab 2027?

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Ich möchte meine Kfz-Versicherung bei KRAVAG zum 31.12.2026 kündigen und ab Januar 2027 zu einem anderen Versicherer wechseln.

Mein aktueller Vertrag kostet rund 139 € monatlich. Nach mehreren Vergleichen habe ich festgestellt, dass ich bei anderen Anbietern möglicherweise deutlich günstiger wegkomme.

Ich habe KRAVAG direkt per E-Mail gekündigt. Die Kündigungsfrist endet erst am 30.11.2026, ich bin also rechtzeitig dran.

Bislang habe ich keine schriftliche Bestätigung erhalten. Telefonisch konnte ich niemanden erreichen, und mein Versicherungsvermittler verweist mich bezüglich der Kündigungsbestätigung direkt an KRAVAG.

Mir ist bewusst, dass eine Kündigung grundsätzlich auch ohne Bestätigung wirksam sein kann, sofern sie dem Versicherer fristgerecht zugeht. Mein Problem ist daher vor allem die Beweisbarkeit und die Frage, wie ich mich finanziell absichern kann.

Mein Plan wäre:

  1. Die Kündigung zusätzlich als unterschriebenes Einwurf-Einschreiben an KRAVAG zu schicken und den Zustellnachweis aufzubewahren.
  2. Sämtliche regulären Versicherungsbeiträge bis Ende 2026 vollständig zu bezahlen.
  3. Danach das SEPA-Lastschriftmandat zu widerrufen.
  4. Meine Bank gegebenenfalls anzuweisen, weitere Lastschriften dieses Versicherers zu blockieren.
  5. Falls trotzdem unberechtigte Beiträge abgebucht werden, diese zurückbuchen zu lassen und gegebenenfalls den Versicherungsombudsmann einzuschalten.

Mich würde interessieren, ob jemand bereits Erfahrungen mit solchen Situationen hatte, insbesondere mit KRAVAG.

Ist dieser Ablauf rechtlich und praktisch sinnvoll? Gibt es Risiken beim Widerruf eines SEPA-Mandats, selbst wenn der Versicherungsvertrag wirksam gekündigt wurde?

Und würdet ihr den Versicherungsombudsmann oder die BaFin einschalten, falls ein Versicherer eine nachweislich zugestellte Kündigung nicht berücksichtigt?

Mir geht es ausdrücklich nicht darum, berechtigte Forderungen zu umgehen, sondern eine ungewollte Vertragsverlängerung und unberechtigte Abbuchungen zu verhindern.

Vielen Dank für eure Erfahrungen und Tipps!


r/Finanzen • • 20h ago

Altersvorsorge Direktversicherung InvestFlex Allianz

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Hi zusammen,

Ich habe vor 6 Jahren bei uns auf der Arbeit eine betriebliche Altersvorsorge Direktversicherung InvestFlex Allianz abgeschlossen. Beitrag 35 ich und 35 Euro der Arbeitgeber.

4670 Euro sind bis jetzt einbezahlt.

Kündigen kann ich diese nicht oder? Eine betriebliche Altersvorsorge zu kündigen ist ja sowieso schwierig.

Was meint ihr?

Grüße 👋🏻


r/Finanzen • • 22h ago

Investieren - ETF MSCI erwägt Herabstufung von Indonesien

Thumbnail de.investing.com
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r/Finanzen • • 23h ago

Altersvorsorge Aus der Community Finanzen auf Reddit

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An die AVD Nerds/Profis:D

Heute wurde der folgende Beitrag hier geteilt, welcher die vrsl. steuerliche Behandlung vom ungeförderten Anteil des AVD analysiert: https://www.reddit.com/r/Finanzen/s/ALkuYfvG4A

Danke an den Verfasser!

Jetzt zu meinem Post: ich möchte meine steuerliche Planung hierfür aufsetzen und bin auf das folgendes Set up gekommen und bitte euch, da einmal gegen zutreten.

Zu mir kurz: ich bin 29, zahle spitzensteuersatz auf ein Gehalt in 100k Bereich und zahle dem entsprechend den maximal Betrag in die gesetzliche Rente ein.

Meine geplanten steuerlichen Säulen im Alter:

  1. gesetzliche Rente: wenn man die maximale gesetzliche Rente bekommt, zahlt man derzeit einen Grenzsteuersatz von 27% (laut Google)
  2. gefördertes AVD: hinzu kommt als Einkommen der geförderte Anteil vom AvD der den grenzsteuersatz weiter nach oben schiebt
  3. Reguläres Depot: das reguläre Depot dient als zweiter Steuerweg, da ich hier keine Einkommenssteuer sondern nur Kapitalertragssteuer zahle

Als 4. Säule plane ich nun meine Einzahlungen in den ungeförderten Teil des AVDs. Laut dem oben zitieren Post werden die Gewinnen heraus mit dem halbeinkünfte Verfahren besteuert, heißt Einkommenssteuersatz x 50%. Somit maximal 21% und damit knapp über den 18% für ETFs Gewinne

Meine Schlussfolgerung ist somit, dass es sich durchaus lohnt, einen kleinen Teil meiner sparrate als ungeförderten Anteil ins AvD zu stecken um zwischen der Differenz zwischen meinem erwarteten Grenzsteuersatze aus gesetzlicher Rente und gefördertem AVD sowie 36% (das doppelte der ETF Besteuerung) zu profitieren.


r/Finanzen • • 1d ago

Altersvorsorge Update: Das AV-Depot mit ungeförderten Einzahlungen und bei förderschädlicher Kündigung und bei Wegzug aus EU

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Vor einigen Monaten hatte ich folgenden Beitrag verfasst, der sich mit ungeförderten Einzahlungen beim AV-Depot beschäftigt: Das Altersvorsorgedepot ist besser als gedacht - ungeförderte Einzahlungen

Damals war das Gesetz noch im Stadium des Regierungsentwurfs, heute ist es mit ein paar weiteren Änderungen ein in Kraft getretenes Gesetz. Auch gab es hier im Subreddit in letzter Zeit einige Fragestellungen zu den Themen ungeförderte Einzahlungen und förderschädlicher Kündigung weil man beispielsweise aus der EU wegziehen möchte. Zu diesen beiden Themen (die enger zusammenhängen als man zunächst denkt) kann man die Antworten aus dem Gesetz herleiten. Das möchte ich mit dem unten stehenden Post nochmal tun, er ist eine Aktualisierung und Erweiterung des damaligen Posts.

Dieser Post geht ziemlich in die Tiefe und eher für Experten geeignet die eine starke Optimierung der Kapitalanlage anstreben oder planen ins Ausland zu ziehen.

TLDR zu ungeförderten Einzahlungen

  • Das AV-Depot ermöglicht es zusätzlich zu den bekannten geförderten Beträgen noch 11880€ ungefördert in AV-Depots zu packen.
  • Diese sind aus dem Netto einzuzahlen, es gibt keine Förderung
  • In der Ansparphase fallen keinerlei Steuern an (keine Vorabpauschale und keine Steuer auf Umschichtungsgewinne) -> maximale Steuerstundung
  • Anders als bei geförderten Beiträgen (die sind vollständig mit der Einkommensteuer zu versteuern): Wenn das Geld ausgezahlt wird, fällt lediglich die halbe Einkommensteuer auf die Gewinne an (wenn über 62 Jahre alt). Dies ist bei Aktienfonds günstiger sofern der Grenzsteuersatz in der Rente unter 37% liegt (da kein Abzug Teilfreistellung).
  • Für die allermeisten Anleger sollte es unterm Strich besser sein als ein reguläres ETF-Depot (vorbehaltlich der noch unklaren Kosten der Produkte)

TLDR zur förderschädlichen Kündigung

  • Mit einem geförderten AV-Depot das man förderschädlich kündigt ist man immer besser dran als mit einem ungeförderten AV-Depot da man die Rendite der zurückgezahlten Förderungen behalten kann. Daher gilt mindestens das o.g.
  • Besteuert werden die bislang geförderten Beiträge bei Kündigung nach Rückzahlung der Förderung wie ungeförderte Beiträge, d.h. nur der Gewinnanteil, s.o.

TLDR zum Wegzug ins nicht-EU-Ausland

  • Die Förderungen sind beim Wegzug zurückzuzahlen, das Depot bleibt aber als ungefördertes AV-Depot bestehen
  • Man kann es in diesem ungeförderten Zustand stehen und steuerfrei weiter wachsen lassen bis man mind. 62 ist und dann mit der halben Steuer auszahlen (s.o.)
  • Sollte also auch bei beabsichtigtem Wegzug in quasi jedem Fall lohnen

Finaler Gesetzestext: https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/156/VO

Regierungsentwurf mit Gesetzesbegründung: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Gesetzestexte/Gesetze_Gesetzesvorhaben/Abteilungen/Abteilung_IV/21_Legislaturperiode/2025-12-01-Altersvorsorgereformgesetz/2-Regierungsentwurf.pdf?__blob=publicationFile&v=2

1. Ungeförderte Beiträge

In das AV-Depot kann man außer den geförderten Beiträgen i.H.v. 1800€ im Jahr (die aus meiner Sicht ein No-Brainer für fast jeden sind) auch darüber hinaus ungefördert einzahlen (dies ging auch schon bei Riester, war da jedoch aufgrund der Kosten unattraktiv).

Man kann laut §1 Abs. 1 Nr. 5 AltZertG-neu 6840€ jährlich pro Vertrag (2 Verträge/Person erlaubt, ex Zulagen) einzahlen. Das heißt: 1800€ geförderte und 5040€ + 6840€=11880€ ungeförderte Einzahlungen sind möglich. Also 990€ zusätzlich zu den geförderten 150€ monatlich.

Jetzt zu Frage: Warum sollte man das machen? Es ist ja eine Einzahlung aus dem Netto und ohne Zulagen? Es gibt mehrere Gründe:

  • Keine Vorabpauschale -> mehr Steuerstundung
  • Keine Steuer auf Umschichtungsgewinne oder bei Schließung/Zusammenlegung/Änderung des Domizils eines Fonds -> mehr Steuerstundung
  • Für die meisten weniger Steuern in der Auszahlungshase

Bezüglich der Steuern in der Auszahlungsphase hier kommt nach meiner rechtlichen Bewertung (bin kein Steuerberater, nur interessiert, Herleitung siehe unten) das Halbeinkünfteverfahren zum tragen wenn die 12/62 Regel eingehalten wird (mind. 12 Jahre laufzeit, mind. 62 Jahre bei Auszahlung). Das bedeutet, dass die Gewinne mit dem halben persönlichen Steuersatz versteuert werden. Jedoch hat man soweit ich sehe nicht den Abzug der Teilfreistellung. Damit ist hier für Aktienfonds der Break-Even bei 26,375% * 0,7 = 36,925% * 0,5. Das bedeutet, bei reiner Betrachtung des Steuersatzes bei Auszahlung ist die KESt bei einem Grenzsteuersatz in der Rente ab etwa 37% besser, darunter das Halbeinkünfteverfahren. Nicht berücksichtigt sind die anderen beiden Steuervorteile. Für die allermeisten sollte es dadurch besser sein, das AV-Depot komplett auszureizen anstatt ein reguläres ETF-Depot zu besparen. Ein exakter Vergleich mit Vorabpauschale wäre nicht ganz trivial und müsste einige Annahmen treffen.

Das gilt natürlich nur, wenn das Produkt ausreichend günstig ist. Mittlerweile ist klar, dass extrem günstige Produkte, teils günstiger als ein reguläres ETF-Depot (TER-Erstattung bei SC und TR), angeboten werden.

Die Regierung schreibt zur maximalen Summe:

Um missbräuchliche Gestaltungen zu vermeiden, wird im neugefassten § 1 Absatz 1 Satz 1 Nummer 5 AltZertG bestimmt, dass die von den Altersvorsorgenden jährlich auf den Altersvorsorgevertrag eingezahlten Eigenbeitrag den Betrag von insgesamt 6 840 Euro nicht übersteigen dürfen. Anderenfalls bestünde die Gefahr missbräuchlicher Steuergestaltungen, indem die Steuerfreiheit, die für die in der Ansparphase eines Altersvorsorgevertrags erzielten Erträge gilt, gezielt dazu genutzt wird, die Abgeltungsteuer nach § 32d EStG zu umgehen.

Naja, ich würde dann zumindest für einen Sparplan von 990€ die Abgeltungssteuer umgehen. Gut, dass das dann nicht als "missbräuchlich" angesehen wird.

2. Rechtliche Herleitung der Besteuerung ungeförderter Beiträge bei Auszahlung:

Da sich das EStG, nach dem sich die Besteuerung von Riester und auch dem AV-Depot bei Auszahlung bemisst, mit dem neuen Gesetzentwurf nur an unwesentlichen Stellen ändert, sollte die steuerliche Bewertung wie bei Riester sein. Unterschied zu bisher ist insbesondere, dass das AV-Depot keine Versicherung mehr ist und daher etwas andere Gesetzesstellen gelten.

Bisher ist das in §20 Abs. 1 Nr. 6 EStG geregelt. Der gilt wie er da steht aber nur für Versicherungen. Das AV-Depot ist ja aber nun gerade keine Versicherung. Daher ist der ohne weiteres nicht einschlägig.

Gute Hinweise gab mir die Finanzverwaltung NRW mit dieser Seite: https://www.finanzamt.nrw.de/steuerinfos/privatpersonen/riester/besteuerung-der-spaeteren-auszahlungen

Es scheint wie folgt zu sein:

  • In §22 Nr. 5 Satz 1 EStG steht, dass "Leistungen aus Altersvorsorgeverträgen, Pensionsfonds, Pensionskassen und Direktversicherungen. " eine sonstige Einkunftsart sind. --> Das AV-Depot ist ein "Altersvorsorgevertrag" gem. §1 Abs. 1b Satz 1 AltZertG (Artikel 6 1. b/ auf S. 12): "Als Altersvorsorgevertrag gilt auch ein Altersvorsorgedepot-Vertrag"
  • Dann kommt in Satz 2 eine lange Liste von Ausschlüssen. Da geht es so wie ich sehe um geförderte Einzahlungen die eben anders zu versteuern sind. Was dann bleibt ist die a),b),c)-Liste die auch bei der Finanzverwaltung NRW genannt ist für ungeförderte Riester-Vermögen. (bisher sollten da zB auch ungeförderte Einzahlungen auf Riester-Banksparpläne erfasst gewesen sein, das ist am ehesten mit dem AV-Depot vergleichbar)
  • a) (lebenslange Renten) und b) (Versicherungsverträge) passen nicht, daher ist c) einschlägig:

c) unterliegt bei anderen Leistungen der Unterschiedsbetrag zwischen der Leistung und der Summe der auf sie entrichteten Beiträge der Besteuerung; § 20 Absatz 1 Nummer 6 Satz 2 gilt entsprechend.

2Wird die Versicherungsleistung nach Vollendung des 60. Lebensjahres des Steuerpflichtigen und nach Ablauf von zwölf Jahren seit dem Vertragsabschluss ausgezahlt, ist die Hälfte des Unterschiedsbetrags anzusetzen."

Einkünfte aus §22 fallen, anders als aus §20 unter den persönlichen Steuersatz und nicht KESt.

3. förderschädliche Kündigung

Zunächst wichtig: die Reform ändert hieran fast nichts im Vergleich zu Riester! §93 EStG, der die schädliche Verwendung regelt bleibt nahezu unangetastet (lediglich Details im Bereich der Kleinbetragsrente - die ich hier nicht behandeln möchte - ändern sich). Daher gilt der Paragraph fast uneingeschränkt fort. Er sagt quasi: Wenn man Geld regelwidrig entnimmt - z.B. durch Kündigung - (was zulässig ist), dann müssen Förderungen (Zulagen und Steuererstattungen) zurückgezahlt werden.

Es greift in diesem Fall dann §22 Nr. 5 Satz 3 EStG:

3In den Fällen des § 93 Absatz 1 Satz 1 und 2 gilt das ausgezahlte geförderte Altersvorsorgevermögen nach Abzug der Zulagen im Sinne des Abschnitts XI als Leistung im Sinne des Satzes 2.

Damit können wir wieder oben in der Herleitung der Besteuerung des ungeförderten Teils einsteigen. Es werden also quasi durch Rückzahlung der Förderung die ehemals geförderten Beiträge zu ungeförderten Beiträgen ("Leistung im Sinne des Satzes 2" sind ungeförderte Beiträge).

Wichtig: die Rendite der Förderung darf man in dem Fall behalten, sie ist nun Rendite der nun ungeförderten Beiträge und wird so behandelt.

Konsequenz: Es ist immer besser, gefördert einzuzahlen als ungefördert, auch wenn man heute schon sicher ist, dass man in Zukunft förderschädlich kündigen möchte.

4. Wegzug ins nicht-EU-Ausland

§95 EStG "Sonderfälle der Rückzahlung" bleibt unverändert wie bei Riester, er wird gar nicht erwähnt im neuen Gesetz. Hier ein Teil seines Wortlauts:

Die §§ 93 und 94 gelten entsprechend, wenn sich der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt des Zulageberechtigten ab Beginn der Auszahlungsphase außerhalb der Mitgliedstaaten der Europäischen Union und der Staaten befindet, auf die das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR-Abkommen) anwendbar ist, oder wenn der Zulageberechtigte ungeachtet eines Wohnsitzes oder gewöhnlichen Aufenthaltes in einem dieser Staaten nach einem Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung mit einem dritten Staat als außerhalb des Hoheitsgebiets dieser Staaten ansässig gilt [...]

Sehr Wichtig, da oft falsch verstanden: Die Rechtsfolge von §93 und damit von §95 im Fall eines solchen Wegzugs ist nicht die förderschädliche Kündigung des Vertrags sondern die Rückzahlung der Förderung. Damit werden wie bei 3. beschrieben die geförderten Beiträge zu ungeförderten Beiträgen, sie bleiben aber im Vertrag! (auch andere Quellen beurteilen das so) Der Vertrag kann nun als ungeförderter Vertrag weitergeführt werden, die Rendite der früheren Förderungen bleibt ebenfalls im Vertrag.

Konsequenz: Man kann den Vertrag auch beim vollständigen Wegzug behalten (und zunächst steuerfrei wachsen lassen) bis man mindestens 62 Jahre alt ist und dann von der 12/62-Regel Gebrauch machen und nur 50% besteuern (dann wohl mit der beschränkten Steuerpflicht, bzw. gem. DBA)

Bewertung: Auch bei zukünftigem beabsichtigtem Wegzug ins außereuropäische Ausland lohnt sich ein AV-Depot in aller Regel klar.


r/Finanzen • • 1d ago

Presse EuGH-Urteil: Banken müssen bei Kontobetrug Geld erstatten

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Das halte ich für ziemlich einschneidend. Als Verbraucher klingt das ja erstmal schön. Aber die Kosten werden natürlich in nächstem Schritt auch wieder auf alle Bankkunden umgelegt.

Grobe Fahrlässigkeit wird schwer nachzuweisen sein.

Und Obligatorisch: Grrr Rentner.
Mit alternder technikunerfahrener Bevölkerung und fortschreitender KI-Entwicklung wird diese Rechtsprechung effektiv alte Leute schützen und die Kosten dafür auf die Gemeinschaft übertragen.


r/Finanzen • • 1d ago

Altersvorsorge Deutscher Bundestag - Bundestag beschließt die Frühstartrente

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r/Finanzen • • 1d ago

Altersvorsorge AVD - Thema Erben als Dealbreaker

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Ich hab mich mal reingelesen in das Thema und wenn ich das richtig verstehe:

In der Anspar- und Auszahlungsphase, ungeachtet irgendwelcher Spezialvereinbarungen wie Leibrenten/ Garantiezeiten, ist an Ehepartner vererben kein Problem. Bei Eltern, Kindern, Geschwistern oder sonstigem:

- Depot wird sofort monetarisiert, ungeachtet der aktuellen wirtschaftlichen Lage (ETF 50% im Minus?)

- Die gesamte Summe muss innerhalb des anfallenden Steuerjahres mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz versteuert werden (hallo Spitzensteuersatz)

- Erbschaftssteuer fällt voll an, keine Übertragung in z.B. wirtschaftlich schwächeren Zeiten oder im Jahrzehnt vorher möglich. Bei Kindern weniger ein Thema, aber bei unverheirateten Paaren oder kinderlosen Singles, bei denen jüngere Geschwister o.Ä. als Erben infrage kommen ggf. ein Thema.

EDIT: Vielleicht verstehe ich das ganze falsch, ich habe es so verstanden:

A: Depot wird monetarisiert vom Anbieter

B: Zuschüsse/Steuervorteile werden zurückgefordert.

C: Auszahlung an Erben, die da nochmal Einkommenssteuer + Erbschaftssteuer draufzahlen. ggf. wird beides irgendwie verrechnet?

Aber vielleicht ist das auch Quatsch und die Erben Zahlen nach Abzug der Zuschüsse nur noch Kapitalertragsteuer auf die Erträge, oder der Verstorbene hat da steuerlich noch was mit zu tun? Ist echt schwer da klare Infos zu zu finden.


r/Finanzen • • 1d ago

Anderes Dedicom / MPP - Erfahrungen?

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So mein Arbeitsgeber bietet mir nun auch Dedicom / MPP an. Man least 24 Monate ein technisches Gerät, es geht aus dem Brutto raus, also spart man ca 42% (und zahlt weniger Sozialabgaben). Interessant wird es natürlich erst durch die Übernahme. Diese soll laut FAQ 1-4 Raten zzgl MwSt betragen. Damit sinkt eine effektive Ersparnis auf ca 25-30%. So nun ist aber natürlich der Knackpunkt, welche Preise die Dedicom aufruft - sind das UVP oder vergleichbare Preise zu Geizhals. Sonst lohnt der Bums natürlich nicht.

Daher zwei Fragen:

  1. Hat wer Erfahrungen zu den Preisen die die aufrufen?

  2. Hat jemand Erfahrungen wieviel Schlussraten - eher 1 oder 4?