Meine Bearbeitungsfrist (Psychologie, Fernuni) ist vom 30.9-23.12 und ich war mir sicher, dass ich das alles schön hinkriegen werden. Ich bin im 7. Semester und habe noch zwei Prüfungen und mein Praktikum, welches in 2 Wochen für zwei Monate Vollzeit startet, also quasi die ganze Phase der Bachelorarbeit. Ich wollte noch schnell zum Kolloquium März fertig werden, um direkt den Master anzufangen im April.
Zu meinem Struggle: Ich habe erst vor zwei Monaten mein 3. Kind entbunden. Da ich das bisherige Studium mit zwei Kindern gemeistert habe, war kxh mir sicher, dass ich es schaffe. Ich habe es aber absolut unterschätzt und meine bisherigen Arbeiten für die Thesis sind quasi gleich null bzw. absolut nicht in der Qualität, die ich sonst locker erreichen kann.
Mein Praktikum kann ich nicht verschieben, da mein Mann sich Elternzeit dafür genommen hat. Die Prüfungen finden im Januar/Februar statt, genauso wie die Prüfungsleistung für das Praktikum.
Mein Sohn ist gerade in die Schule gekommen und meine Tochter in der 4. Klasse. Ich habe mich restlos übernommen und das schlimmste: Mein Betreuer hat mich davor gewarnt und es geahnt.
Ich wollte schnell fertig werden, um den Master zu beginnen, aber den werde ich ebenfalls an der Fernuni machen und dafür habe ich vier Präsenztage pro Semester. Mittlerweile, kurz vor Praktikum, fühle ich mich dabei gar nicht mehr wohl, so viel Zeit ohne Baby zu verbringen.
Das einzige, was ich gerade machen kann, um die Lage zu entzerren, ist die Bachelorarbeit abzubrechen oder zu pausieren(?) und im Herbst das Kolloquium zu machen. Habe aber Angst vor den Folgen, wenn ich abbreche.
Vielleicht hat jemand einen Rat oder selber eine ähnliche Situation gehabt? Ich traue mich kaum meinen Betreuer anzusprechen, da er wusste, dass es mir zu viel werden wird…