r/Gedichte • • 10h ago

Work-in-Progress Wochenende Work-in-Progress Wochenende

1 Upvotes

Es ist wieder so weit: Es ist Work-in-Progress Wochenende!

Wenn du ein Gedicht hast, an dem du gerade arbeitetest oder bei dem du dir unsicher bist, kannst du es in einem Kommentar zu diesem Post schreiben, um Feedback zu erhalten.

Das Feedback bitte einfach als Antwort darauf verfassen und konstruktiv halten.


r/Gedichte • • 40m ago

Mondfinster

Post image
• Upvotes

r/Gedichte • • 3h ago

Nacht

2 Upvotes

Wenn du schläfst

Dann weine ich

Wie der Himmel

Wenn der Regen bricht

Und wie ein Dolch in mein Herze sticht

.

Wenn du schläfst

Dann leide ich

Wie die Bäume

Wenn ihr Laub verweht

Und dein Geruch für immer vergeht

.

Wenn du schläfst

Dann träume ich

Von Dir

Deinem Lachen

Und deinem dummen Grinsen

.

Wenn du schläfst

Dann denkst du nicht an mich

Nicht mit einer Silbe

Nicht mit einem Wort

Und nicht an unseren Lieblingsort

.

Wenn du schläfst

Was soll es schon?

Die Zeit vergeht

Und Erinnerung bleibt

Die mich langsam in den Wahnsinn treibt


r/Gedichte • • 3h ago

Mein erstes gedicht

Post image
1 Upvotes

Mit der 2 strophe nicht ganz zufrieden, aber noch nichts gefunden


r/Gedichte • • 6h ago

It will be long

1 Upvotes

r/Gedichte • • 8h ago

Der Reim vom kleinen Schwein

1 Upvotes

​

Es war einmal ein kleines Schwein,

das lebte glücklich in den Tag hinein.

Das Schwein hieß Hänschen,

und war immer gut zu erkennen am kleinen ... Näschen.

Eines Tages hatte der Bauer Besuch,

und in der Luft hing ein bekannter Geruch.

Hänschens Sinne wurden helle,

und er suchte nach des Geruchs Quelle.

Als er um eine Ecke bog,

stand er vor einem großen Trog.

Hänschen durchschnüffelte den Trog und fand einen Schinken,

er dachte, der riecht genau wie meine Schwester Inken.

Hänschens Nase noch einmal im Trog verschwand ganz tief,

als der Bauer seinen Namen rief.

Hänschen sah den Bauer mit blutigem Messer,

Hänschen verharrte, doch flüchten war besser.

Hänschen lief und lief,

bis er im Wald war ganz tief.

Als Hänschen ganz außer Atem war,

stand er vor einem wackelnden Car.

Heraus rief es, Oh du geile Sau,

Hänschen fühlte sich geschmeichelt, aber er war doch keine Frau!

Hänschen bekam Panik als ein Gedanke ihn überkam,

er überprüfte seinen Körper, aber alles noch dran.

Erleichtert setzte er seinen Weg fort,

in den nächsten wenig belebten Ort.

Auf der Straße aber war ganz schön Stau,

da sah er in der Ferne plötzlich eine richtig schöne Sau.

Schnell rannte er zu ihr,

oh Mann, was war das für ein stolzes Tier.

Auf dem Weg betrachtete er sich im Fenster von Juwelier Thorsten,

und Hänschen kämmte noch einmal seine Borsten.

Dann stand er vor ihr, wie ein stolzes Kind,

Hallo ich bin Hänschen, ich bin Rosalind.

Hänschens Blick streifte über den Horizont,

es war wie im Traum, eine Sau neben der anderen die sich sonnt.

Rosalind öffnete Hänschen das Tor,

komm mit, ich stelle dir alle vor.

Als Rosalind zur Seite trat,

begriff Hänschen wo er sich befand, im Schweine-Mädchen-Internat.

Alles wurde gut und Hänschen durfte bleiben,

bis jetzt konnte er sogar fast allen sein ...Näschen zeigen.

Ende


r/Gedichte • • 8h ago

ebbe ohne flut (part ll)

1 Upvotes

wo sind die wellen hin,
die mich bewegen, mein leben voran treiben,
mich einfangen und rausziehen?
in die welt nach der ich mich so sehne,
nach dem leben welches ich gerne leben würde.
da ist nichts und alles ist ruhig,
keine strömung die mich mitreißt,
kein wind der meine asche vom boden hebt —
sitze nur da, warte auf die zeit,
wenn mich die flut endlich mit sich reißt,
mich einfängt und zu sich zieht
endlosse ebbe, im endlichen meer
da ist gar nichts
hab manchmal keinen grund zum atmen mehr

leise wirbelst du den sand um mich rum auf
sanfte wellen schlagen mit dem wind der aufkommt
sie glitzern in der sonne, meine augen glitzern auch
meine ruhige ebbe hast du in einen tiefen sturm getaucht
mich wissen lassen dass ich noch atme
unter meiner haut
wie sich mein brustkorb leicht hebt
und mein herz plötzlich schneller schlägt
bis die wellen meine füße berühren
ich fang mich endlich wieder an zu spüren
ich seh dich, wie du vor mir stehst
ich komm auf dich zu lauf so schnell ich kann
und komme trotzdem nicht an dich ran

der wind ist zu stark der sand wird zu nebel
in dem ich versuche dich zu finden
deine hand zu nehmen und mit dir zu gehen
du verschwindest immer mehr,
mit jedem schritt den ich geh
bist mir weit voraus,
ich kann dich fast nicht mehr sehen
getaucht in das goldne licht der dämmerung
deine augen vergleichbar mit glühwürmchen
zu jeder abendstund

meine beine tragen mich nicht weiter
deine tragen dich weit weg
der wind wird wieder ruhiger
die wellen langsam leiser
der sand legt sich nieder
eine naturgewalt stoppt das gewitter
es tropft von oben noch mehr wasser
mein herz liegt tiefer als meine knie
wo sind die wellen hin?
bitte gib sie mir wieder zurück
es wird kalt und ich fühle wieder nichts,
es ist dunkel und ich bin wieder alleine
nur diesmal vermiss ich dich


r/Gedichte • • 15h ago

Die eine

1 Upvotes

Der Moment, wo ich dich das erste Mal sah.
Denke immer noch dran, wie es war.
War so schön warm.
Ein ganz besonderer Charme.

Mein Herz schlug noch nie so schnell,
und deine Augen strahlten so hell.
Spüre noch immer deine Hand,
war so traurig, als sie verschwand.

Zeigtest mir, was Liebe ist,
und wie sehr man sie vermisst.
Warst mein Glück.
Hätte es gerne zurück.

Werde dich nie vergessen.
Unsere Zeit für immer schätzen.
Auch wenn wir sie nicht mehr teilen,
werden die Wunden irgendwann heilen.


r/Gedichte • • 16h ago

there are no gods in paradise

Post image
2 Upvotes

r/Gedichte • • 21h ago

Das Leben als Tag

1 Upvotes

Die sonne gent auf

und mimmt ihren laut

irgendwann wird sie Untergehen

dies musst auch du verstehen

doch ist die Sonne Unten

ist der Tag nach nicht verschwunden

die zeit geht weiter

Heute schwer morgen heiter

Die Nacht wirkt Schwarz

doch der Mond bringt licht

der schein kann trügen

drum verzweifle nicht


r/Gedichte • • 1d ago

Wie die entäuschung eines Mannes zur Ablehnung der Liebe führen kann.

Post image
4 Upvotes

r/Gedichte • • 1d ago

Der stillste Ort der Welt

Post image
5 Upvotes

r/Gedichte • • 1d ago

Bitterherbst

Post image
3 Upvotes

r/Gedichte • • 1d ago

​Das zweite Siegel

1 Upvotes

​[Noch 7 Tage bis Halloween]

​

​Damit des zweiten Siegels Vorhang fällt,

man einen Sünder wählt.

Dieser muss überzeugt davon sein,

dass sein Handeln gut ist und rein.

​Ihn zu finden ist gar nicht schwer:

Ein Fanatiker muss her!

Es ist egal, von welcher Seite –

Fanatismus ist fast nie 'ne Pleite.

​Denn wer aus vermeintlich guten Gründen das Böse wählt,

dessen Seele ist tief gequält.

​Drum frohlocket, ihr Dämonen:

Wenn das zweite Siegel fällt,

reicht des Meisters Finger in die Welt.


r/Gedichte • • 1d ago

Nacht und Tag

0 Upvotes

Ziemlich lange Nächte
oft bis zum nächsten Tag

trotzdem ziemlich glücklich, wenn ich aufwach nach dem Schlaf

Finde meinen Weg
und die Dinge, die ich mag

Zeitens denk ich scheinbar einfach zu viel nach
über viele dinge und das was ich so sag

Bald da weiß ich mehr über das, was ich mich frag

Ja, bis dahin freu ich mich über das, was ich schon hab


r/Gedichte • • 1d ago

Der goldene König

2 Upvotes

Der goldene König

Der goldene König kommt wieder ins Land,
spannt hoch über uns sein saphirblaues Zelt.
Er schwingt seinen Pinsel mit sicherer Hand,
färbt bunt all' das alternde Grün in der Welt.

Als Nebel und Tau weht sein Bart bis zum Saum,
sein Hofstaat aus Krähen erklingt um ihn her.
Rotleuchtende Wangen - wie Äpfel am Baum,
die überall duften, dem König zur Ehr'.

Mal schreitet er friedlich, mal aufbrausend wild
und fegt all' das Laub durch die Gassen im Ort.
Im Park fällt Konfetti - ein festliches Bild,
nur Vögel, sie fliehen in Massen hinfort.

Ach König Oktober, verweile noch lang
und feier mit uns dein rotgoldenes Fest!
Dein Thronfolger schleicht sich schon langsam heran
um bitter zu herrschen, wenn du uns verlässt.


r/Gedichte • • 1d ago

Nacht und Tag

0 Upvotes

Ziemlich lange Nächte
oft bis zum nächsten Tag

trotzdem wirklich glücklich, wenn ich aufwach nach dem Schlaf

Find bald meinen Weg
und die Dinge, die ich mag

scheinbar denkich wohl einfach zu viel nach
über all die Dinge, die ich so manchmal sag
Bald da weiß ich mehr über das, was ich mich frag

Ja, bis dahin freu ich mich für das, was ich schon hab


r/Gedichte • • 1d ago

Nacht und Tag

Thumbnail
1 Upvotes

Ziemlich lange Nächte
oft bis zum nächsten Tag

trotzdem ziemlich glücklich, wenn ich aufwach nach dem Schlaf

Find bald meinen Weg
und die Dinge, die ich mag

scheinbar denke ich zu viel
über das was ich so sag
Bald da weiß ich mehr über das, was ich mich frag

Ja, bis dahin freu ich mich für das, was ich schon hab


r/Gedichte • • 1d ago

Schlaf Paralyse

1 Upvotes

Dunkle Wände tanzende Schatten

Kopffasching und umgeben von Ratten

Kannst dich nicht bewegen bist wie gelähmt

Kannst nicht schlafen kannst kaum atmen

Dein Herz rast es springt aus deiner Brust bist am verrecken mit dem Leben ist gleich Schluss


r/Gedichte • • 2d ago

Opfer

2 Upvotes

[Noch 8 Tage bis Halloween]

​Es ist soweit, es wurde ergriffen,

dem großen Dunkeln in Blut geweiht,

auf dass er bald befreit.

​Die Ketten ächzen, das Siegel ist locker,

des Opfers Blut wird nun vergossen.

Das erste Siegel ist aufgeschlossen.

​Nun widmen wir uns dem zweiten gleich,

so wurde es uns aufgetragen.

„Arme Menschheit“, kann man sagen.


r/Gedichte • • 2d ago

Herbst

4 Upvotes

Die Blätter fallen

Und der Wind weht ein wenig kälter

Der Regen nieselt leise

Und tröstet mich ein wenig länger

.

Ich sehe dich

Und mein Herz zerreißt

Verweht wie ein Blatt

Und starr wie vereist

.

Die Blätter fallen

So, wie eine Träne fällt

Während der Regen sie abwischt

Und mich fast erdrückt

.

Der Wind bläst kälter

Und du bist nicht hier

Keine warme Hand

Und niemand, der mich hält

.

Die Blätter fallen

Und ich vermisse dich

Wenn der Regen nachlässt

Und der Wind erlischt

.

Doch in mir tief

Da heult der Wind

Und die Blätter welken

Wie dein letztes "ich liebe dich"


r/Gedichte • • 2d ago

Erstes Gedicht

Thumbnail
1 Upvotes

r/Gedichte • • 2d ago

Der alte Dichter (Tinten.papier on Insta)

Thumbnail
gallery
2 Upvotes

r/Gedichte • • 2d ago

Horizont unter Regen

Post image
1 Upvotes

r/Gedichte • • 2d ago

Palimpsest

1 Upvotes

h schreie meinen alten Namen,

er klingt wie unendlich kalte Narben,

die auf der Haut meiner dreckigen Arme

wie Nikotin in meinen Lungen Schaden.

Ich hab ihn abgelehnt, dieses Ich verloren,

einen neuen gefunden, mich selbst neu geboren,

mich mit allem von mir gegen ihn verschworen,

aus den Trümmern ein Selbst und aus Asche ein Morgen.

Doch was, wenn die Geister die Namen noch kennen,

wenn Wunden sich schließen, doch innerlich brennen?

Wenn Stimmen, die schweigen, noch immer mich nennen,

und Schatten mich suchen, die mich zu gut kennen?

Ich trage mein Früher wie fremde Manifeste,

vergraben im Fleisch, doch im Geiste die Reste,

ein Archiv aus Versagen, verschimmelten Texten,

in denen die Wahrheit verlernte, sich selbst zu entsetzen.

Ich hab mich seziert, bis die Seele zerfaserte,

die Wahrheit geschluckt, bis mein Innerstes haderte,

mich selbst überschrieben, bis nichts mehr von mir

durch die Schichten des Schweigens nach außen geriet.

Und unter den Lettern, den Lügen, den Laken,

begann etwas Namenloses zu atmen und warten.

Kein Engel, kein Retter, kein göttliches Zeichen

nur ein Rest meines Wesens, zu müde zum Weichen.

Vielleicht ist ein Neuanfang nichts als die Kunst,

zu verlernen, was Angst dir als Wahrheit einflüstert.

Vielleicht ist man frei, wenn man endlich versteht,

dass nicht alles verschwindet, nur weil man es verdreht.

Und sollte mein alter Name wieder erklingen,

soll er durch meine verschlossenen Räume dringen,

soll er an den verkohlten Erinnerungen rütteln

ich werde nicht fliehen, ich werde nicht betteln.

Denn ich bin nicht die Narbe, nicht Ursprung, nicht Ende,

nicht das Urteil der Welt und nicht meine Legende.

Ich bin all das Gewesene, das trotzdem noch lebt,

bin der Text, der sich selbst aus den Zeilen erhebt.

Und wenn mich die Vergangenheit fragt, wer ich sei,

schlag ich schweigend die letzte beschriebene Seite um.

Denn ich schulde dem Menschen, der ich einmal war,

keine Rückkehr nur die Wahrheit, dass er einmal da war.