Hallo zusammen,
wir bauen gerade ein Blockbohlenhaus (Palmako Lisa, 19,4 m², 44-mm-Bohlen, Pultdach) im Kleingarten und hängen bei der Unterkonstruktion.
Aufbau aktuell:
• 24 Schraubfundamente (vom Fachbetrieb gesetzt) 6x4 Schraubenfundamente.
• darauf 6 KVH 60×120 mm (Lärche/Douglasie), 3,79 m lang, Achsabstand ca. 102 cm (licht ca. 96 cm)
• quer darüber kommen die mitgelieferten Lagerhölzer: Fichte, imprägniert, 60×80 hochkant, 5,29 m lang, Abstand ca. 53 cm
Problem: In der Anleitung steht: „Bereiten Sie das Fundament so vor, dass die Lagerhölzer überall im Abstand von max. 50–60 cm gestützt sind.“ Bei uns liegen sie nur alle ca. 96–102 cm auf.
Unser Plan: zwischen die KVH direkt unter jedes Lagerholz einen Querriegel 60×120 setzen (oberkantenbündig, je 2 Winkelverbinder + 1 Konstruktionsschraube durchs KVH). Das wären 40 Riegel. Rechnerisch würde die Durchbiegung der Lagerhölzer von ca. 1,5 mm (unter den Wänden) auf ca. 0,35 mm sinken.
Fragen an euch:
1. Ist die Vorgabe eurer Erfahrung nach wirklich nötig, oder halten 60×80 hochkant über 96 cm problemlos?
2. Falls Riegel: Ist unsere Ausführung so sinnvoll, oder würdet ihr es anders lösen?
3. Hat jemand ein Palmako-Haus auf einem ähnlichen Rost stehen und Erfahrungen nach ein paar Jahren (Türen, Boden, Setzungen)?
Danke euch!