r/beziehungen • • 7d ago

Mod-Beitrag "Hand auf die Schulter Meme"-Kommentare

97 Upvotes

Hallo zusammen,

bislang sind wir mit dem oben genannten Thema eher nachsichtig umgegangen, obwohl unsere Regeln diesbezüglich eindeutig sind:

- Bilder, GIFs und Videos können grundsätzlich nicht in Beiträgen oder Kommentaren gepostet werden.

- Links zu entsprechenden Inhalten werden automatisch entfernt.

- Unsere Spam-Regel (Regel 11) nimmt ausdrücklich auch auf Fälle Bezug, in denen ein Meme in Textform beschrieben wird.

Allein der gestrige Moderationsaufwand hat jedoch ein Maß erreicht, das wir regelmäßig weder leisten können noch möchten.

Zur Erklärung: Diese Regeln existieren bewusst, weil wir nicht möchten, dass r/beziehungen zu einem Subreddit wird, in dem die ersten zwanzig Antworten auf einen Beitrag aus irgendwelchen Memes bestehen. Ich persönlich bin vermutlich ein ebenso großer Meme-Fan wie viele andere hier, aber das passt schlicht nicht zum Charakter dieses Subs.

Menschen schildern hier persönliche, häufig belastende Situationen und suchen Rat. Für viele ist bereits das Verfassen eines Beitrags mit erheblicher Überwindung verbunden. Sie sollen darauf vertrauen können, dass ihre Anliegen ernst genommen und in den Kommentaren angemessen gewürdigt werden, statt sich wie in einem Meme-Subreddit vorzukommen.

Zukünftige Verstöße gegen unsere Spam-Regel werden mit Banns geahndet. Dies umfasst grundsätzlich alle Kommentare, die darauf abzielen, Memes in Textform zu beschreiben oder darauf Bezug zu nehmen:

Dazu zählen beispielsweise:

*Hand auf der Schulter Meme*
„Wo ist das Meme?“
„Kann jemand das Meme posten?“

Dasselbe gilt für sinngemäß vergleichbare Kommentare, die bewusst auf eine Umgehung der Regel abzielen oder lediglich dem Zweck dienen, diese Regel in Frage zu stellen, wie etwa:

Wenn man es dürfte, würde ich hier jetzt das Meme posten
Warum ist das Meme hier nicht erlaubt? Es würde so gut passen!

Der erste Verstoß führt zu einem 14-tägigen Bann, der zweite zu einem permanenten Bann.

Vielen Dank für euer Verständnis!
Euer Mod-Team


r/beziehungen • • Jul 30 '26

Mod-Beitrag Regelanpassung zu Beiträgen im BIDA-Stil

65 Upvotes

Hallo zusammen,

vorweg: Wir mögen r/BinIchDasArschloch. Ich persönlich bin dort schon lange Mitglied und das Subreddit steht nicht ohne Grund in der Liste unserer Partner-Communities. Die Herangehensweise dort ist ein erfrischender Ansatz, um sich mit einer der häufigsten Fragestellungen überhaupt auseinanderzusetzen: "Habe ich mich in dieser Situation korrekt verhalten?"

Mit dieser Fragestellung an sich haben wir absolut kein Problem, andernfalls würde ein Großteil der Beiträge in diesem Subreddit gar nicht existieren.

Wir möchten euch aber darum bitten, in euren Beiträgen zukünftig auf den BIDA-Stil ("BIDA", "BDA", "NDA", "KAH", "ASA", "Info") zu verzichten. Der Grund ist hauptsächlich derselbe, aus dem auch fremdsprachige Beiträge untersagt sind: Diskussionen in diesem Subreddit sollen für die gesamte Community ohne unnötige Verständnisbarrieren offenstehen.

Beiträge im BIDA-Stil setzen voraus, dass man die Abläufe und Antwort-Kürzel aus r/BinIchDasArschloch bereits kennt. Wer sie nicht kennt, steht vor der Wahl: Nachfragen und sich als unwissend zu erkennen geben, oder den Beitrag schlicht ignorieren. Die meisten entscheiden sich im Zweifel für Letzteres, da es den Weg des geringsten Widerstands darstellt. Mit der Regelanpassung möchten wir sicherstellen, dass sich niemand aus Mangel an Vorkenntnissen aus Diskussionen heraushält.

Diskutiert, wie immer, gerne in den Kommentaren.


r/beziehungen • • 8h ago

Bruder meines Freundes will mich nicht mehr auf Familienfeiern haben

87 Upvotes

Hi Hi,

ich F(30) und mein Freund M(34) sind seit 5 Jahren zusammen. Für die Thematik ist aber wichtig, dass ich erst seit etwa einem Jahr wirklich auf Feste der Familie von meinem Freund mitkomme (Geburtstage, Familienurlaube etc.).

Nun habe ich ihn angerufen, um etwas zu besprechen als er bei seinen Eltern zu Besuch war und dann hat seine Mutter das Handy geschnappt und mich zu Ihrem Geburtstag eingeladen mit den Worten „Auch wenn manche das nicht wollen“…

Als ich dann später meinen Freund auf den Spruch angesprochen habe, hat er mir erzählt, dass anscheinend sein Bruder M(39) meint, ich wäre zu sehr in der Familie involviert und solle nicht mehr so oft eingeladen werden.

Seine Mutter findet das lächerlich, sein Vater steht zwischen den Stühlen, weil der Bruder sein Lieblingskind ist, mit dem man immer auf die Jagd geht.

Ich persönlich kann das ansich nicht ernst nehmen. Zum einen bin ich nur auf Feste mitgegangen, wenn ich ausdrücklich von dem Veranstalter eingeladen wurde (der besagte Bruder hat selber mit persönlich zu Weihnachten, Ostern, seinem Geburtstag und den Geburtstag SEINES SOHNES eingeladen). Ich weiß nicht wie ich seiner Meinung nach reagieren soll, auf eine Einladung zu sagen: „ne du keine Lust :)“ finde ich persönlich sehr unhöflich. Deshalb habe ich immer dankend angenommen.
Und zum anderen bin ich aktuell in Absprache mit meinem Freund und meiner Frauenärztin kurz davor die Pille abzusetzen, um die Familie zu erweitern. D.h. in bestenfalls nem Jahr oder so ist seine Meinung eh irrelevant, weil er schlecht die Mutter seines Neffen / seiner Neffin ausladen kann.

Aber dennoch muss ich schon oft drüber nachdenken. Ich fand besagten Bruder sogar immer sehr nett mir gegenüber. Er war auch das erste Familienmitglied, das mich zu sowas eingeladen hat und eigentlich haben wir immer sehr nett miteinander gesprochen.

Und vor allem: Wie reagiere ich jetzt auf weiteren Festen? Ignoriere ich ihn jetzt einfach?

**TL;DR:** Der Bruder meines Freundes findet, dass ich zu oft bei Familienfeiern dabei bin, obwohl ich immer eingeladen werde und wir bald Nachwuchs planen.


r/beziehungen • • 4h ago

Mein Freund kann (oder will) nicht kochen

13 Upvotes

Hallo zusammen, ich (W30) wohne nun seit gut einem Jahr mit meinem Freund zusammen (M37), klar gibt es 1-2 Dinge, an denen man arbeiten muss, aber jetzt nichts weltbewegendes. Allerdings gibt es einen Punkt der mich stört, das kochen.

Er hat sich sein Leben lang von Fertigessen ernährt weil er nicht kochen will und auch nicht so richtig kann. Nun bin ich in seinem Leben, möchte mich aber nicht nur von TK essen oder Bestelltem ernähren. Also koche ich, jeden tag, vorkochen geht leider auch nicht, da er nichts isst was aufgewärmt oder eingefroren ist, zudem hat er einen sehr komplizierten Geschmack und eine lange Liste an dingen, welche er nicht mag.

Und um ehrlich zu sein nervt es mich ein wenig...ich möchte nicht jeden tag nach der Arbwit am Herd stehen müssen, sei es auch nur 1-2 Tage die Woche, das wäre eine riesengroße Entlastung für mich.

Ja, ich habe es auch schon angesprochen, dann kommt immer nur, dass ich ja weiß, dass er das nicht kann und dass es mir ja so oder so nicht gefallen würde was er dann kochen würde (Sowas wie Bratkartoffeln, ohne alles wäre das höchste der Gefühle)

Was soll ich machen? Wenn ich nur für mich kochen wurde, dann würde ich mich einfach schlecht fühlen...

Edit: Ich muss mir auch überlegen WAS ich koche, da von ihm keine Vorschläge kommen, was bei seinen Abneigungen zt wirklich schwierig ist


r/beziehungen • • 11h ago

Ich würde gern zusammenziehen, er nicht.

31 Upvotes

Hinweis: Throwaway-Account, nur für solche Themen

Wir (m29 und w27), seit 3 Jahren zusammen, wohnen in der gleichen Stadt und sind beide berufstätig. Ich alleine in einer 2-Zimmer-Wohnung und er in einer Vierer-WG.
Ich würde mir so langsam wünschen, dass wir den nächsten Schritt gehen und in eine neue Wohnung (3-4 Zimmer) zusammenziehen. Ich finde die Vorstellung von einer gemeinsamen Wohnung, alles zusammen einrichten, gemeinsamem Bett, Alltag zusammen, nach Hause zum Partner zu kommen einfach sehr schön. Er allerdings kann sich das überhaupt nicht vorstellen und möchte alles so lassen, wie es ist. Ich verstehe einen Teil seiner Argumente schon (Freiheit, mehr Rückzugsort, wir wohnen ja nur 30 min auseinander…). Mir gibt es aber immer das Gefühl, er will sich mit mir nicht festlegen und das Zusammenziehen schränkt ihn stark ein. Ich kann nichts machen, ich kann ihn ja nicht dazu zwingen, das ist mir schon klar.

Wie seht ihr das oder wie war das in euren Beziehungen?

Edit: heiraten will er übrigens auch nicht. Das in Kombination gibt mir nur mehr da Gefühl, dass er sich mit mir nicht sicher ist und alles eher unverbindlich lassen möchte.


r/beziehungen • • 18h ago

Jeden Abend Streit beim schlafen gehen

67 Upvotes

Ich (M25) bin mit meiner Freundin (W24) seit 1,5 Jahren zusammen. Seit einigen Monaten schlafe ich häufiger bei ihr, da es sich beruflich so anbietet.

Ich lege großen Wert darauf jeden Tag mindestens 7 Stunden zu schlafen, da ich sonst am nächsten Tag zu nichts zu gebrauchen bin. Sie kann auch gut mit weniger Schlaf auskommen. Sie möchte immer gleichzeitig ins Bett gehen, um noch zu kuscheln oder miteinander zu schlafen. Sie meint, sie kann dann besser schlafen.

Das Problem, um das es hier geht ist, dass es immer Streit gibt, wenn ich beim Kuscheln oder beim Sex auf die Uhr schaue bzw. zu einer gewissen Uhrzeit tatsächlich schlafen möchte. Jedoch ist es bereits mehrfach vorgekommen, dass wir weit über die Zeit, zu der wir für 7h Schlaf schlafen müssten, noch beschäftigt waren.

Meine Lösungsideen waren:
• Ab und zu auf die Uhr zu schauen und das ganze behutsam zu Ende führen
• Wecker zur Schlafenszeit stellen, um sich nicht ablenken zu lassen währenddessen
• Früher ins Bett gehen, um mehr Zeit zu haben (geht aber nicht immer und dann dauert das Kuscheln einfach länger)
• Kuscheln/Sex auf den frühen Abend/Nachmittag verlegen (bringt nichts, sie möchte dann nochmal…)
• Wenn wir erst nach einer bestimmten Uhrzeit ins Bett gehen kein Kuscheln/Sex mehr, bei den anderen Malen dann aber ohne Zeitdruck. Auch hier gibt es dann jedes Mal Diskussionen, wenn ich nicht möchte.

Egal wie oft ich das Thema schon angesprochen habe, sie ist immer beleidigt, wenn ich beim Schlafen gehen einfach nur schlafen möchte bzw. das Kuscheln etc. zu einer bestimmten Zeit abbreche. Wenn es nach ihr ginge, gibt es kein „zu lang“ und egal wie früh wir ins Bett sind, ist es immer zu früh um tatsächlich schlafen zu gehen und ich muss mich jeden Abend unter Diskussion durchsetzen mit der Konsequenz, dass sie fast jeden Abend sauer auf mich ist.

Ich weiß nicht, was ich von dem Post erwarte, wollte einfach mal die Problematik teilen. Vielleicht gibt es ja ähnliche Erfahrungen.

(Throwaway Account)


r/beziehungen • • 12h ago

Ich glaube sie will sich trennen

23 Upvotes

Ich (m38) bin seit 17 Jahren mit meiner Frau (w35) zusammen. Ich habe gestern erfahren, dass sie sich mit einem anderen Mann trifft. Ich habe sie konfrontiert und sie meinte sie würde nur mit ihm reden und kuscheln, bis auf einen (1) Kuss ist nicht mehr passiert. Seitdem verweigert sie aber jegliches Gespräch darüber wie sie fühlt und ob wir überhsupt noch eine Chance haben.

Was denkt ihr: hat sie schon mit uns abgeschlossen und kann es nur nicht sagen? Wenn es so ist, sollte ich dann ein Geständnis erzwingen? Ich habe ihr einen sehr emotionalen Brief geschrieben, sie hat aber noch gar nicht mal versucht die Zeit zu finden diesen zu lesen.

Wir haben 3 Kinder (1x6 und Zwillinge mit 3). Vor allem die Zwillinge haben uns in den letzten Jahren alles abverlangt, die Beziehung ist auf der Strecke geblieben.

Ich weiß einfach nicht weiter. Ich fühle mich leer und verloren.


r/beziehungen • • 18h ago

Ich wurde verlassen

55 Upvotes

Hallo,

ich glaube ich muss hier einfach mal alles runterschreiben und rauslassen. Ich (M27) war mit meiner Freundin (W24) fast 2 Jahre zusammen. Am Montag hat sie mich verlassen.

Wir haben uns zufällig kennengelernt vor 2 Jahren und es hat sofort gefunkt. Wir fanden uns gegenseitig spannend, aufregend, interessant, hatten die gleichen Werte und Lebensansichten. Wir fingen an uns zu Daten und schlussendlich kamen wir zusammen. Und was soll ich sagen? Es waren anderthalb unfassbar tolle Jahre auf Wolke 7. Es gab nie große Streits oder Ähnliches und ich hatte einfach das Gefühl, wir beide sind füreinander gemacht. Ich habe sie über alles geliebt und habe in der Beziehung alles getan, damit es ihr gut geht.

So weit, so normal vermutlich. Im Sommer diesen Jahres hatte sich dann plötzlich etwas verändert. Ihre Zuneigung wurde weniger, Ich hatte manchmal das Gefühl, dass sie überhaupt nichts mehr in die Beziehung investiert und ich habe mich teilweise sehr ungesehen und ungeliebt gefühlt in der Beziehung. Auch die Intimität war irgendwann ganz weg für mehrere Monate. In dieser Zeit haben wir viele Gespräche geführt.

Nun hatte ich aber das Gefühl, es geht so langsam wieder bergauf. Die Intimität kam wieder, die Stimmung wurde besser (zumindest empfand ich es so). Plötzlich hatte sie mir dann vor einigen Tagen gesagt, dass sie Zweifel hat, ob sie die Beziehung überhaupt noch führen möchte. Das hat Mich natürlich total umgehauen. Aber Gründe konnte sie mir nicht nennen. Sie meinte sie liebt mich, ich wäre der perfekte Partner und hätte immer alles gegeben und auch, dass sie mich nicht verlieren möchte.

Tja, vorgestern haben wir uns dann getroffen (einfach so, nicht für ein Gespräch oder so) und als das Thema nochmal aufkam, haben wir darüber gesprochen wie wir uns fühlen und wie es weitergehen soll. Und dann hat sie die Beziehung mit mir beendet. Ich hatte natürlich schon was geahnt, aber um ehrlich zu sein, trifft mich das wie ein Schlag. Ich verstehe einfach nicht wieso, sie sagt sie wisse es ja auch nicht, dass sie mich liebt und mich nicht verlieren will, es aber einfach so ein Gefühl ist, dass sie nicht mehr weitermachen kann. Ich habe ihr den Schmerz bei der Trennung auch angesehen, leicht ist ihr das sicherlich nicht gefallen.

Und jetzt ist es plötzlich ruhig. Der Mensch, mit dem ich 2 Jahre lang mein Leben geteilt habe, ist weg. Ich vermisse sie und es tut fürchterlich weh. Wir wollen bald nochmal reden, ich hab auch bald Geburtstag, aber was das alles bringen soll, weiß ich nicht.

Danke fürs lesen.


r/beziehungen • • 5h ago

Wie seht ihr das? Hyperreligiöse Kennenlernphase

4 Upvotes

Sie(24) ich m(29) haben uns in der Kirche kennengelernt, da wir beide in einem modernen Gottesdienst mit viel Gesang für junge Menschen waren. Das Ding ist, ich geh erst seit einiger Zeit wieder in die Kirche und auch eher unregelmäßig, da wir uns aber nur bei kirchlichen/karitativen Events sehen(kennen uns erst 3Wochen) kennen wir uns nicht sehr gut, haben aber schon paar Stunden geredet und Nummern ausgetauscht. Nur was meine Zweifel weckt: Sie ist 10mal mehr religiös wie ich, also war schon immer in allen möglichen kirchlichen Gruppen und geht JEDEN Tag zu einer Messe in der Stadt, macht Urlaube zu Kirchen und kennt jeden in der Kirche gefühlt.

Meine Biografie ist ganz anders, war lange aus der Kirche ausgetreten, hatte Schicksalsschläge und dadurch wieder zum Glauben gefunden, bin aber da eher pragmatisch und seh das recht entspannt. Irgendwie kommt mir sie aber da so überdrüber vor und da frag ich mich ob ich da überhaupt dazupasse. Gleichzeitig tu ich mir aber auch sehr schwer wen kennenzulernen und sie war da eigentlich bissl ein Lichtblick für mich. Also mein Datingleben ist ansonsten nicht existent, hab aber bisschen innerlichen Druck einmal zu heiraten.

Bitte bewertet das sachlich auch wenn ihr eine Abneigung gegenüber Religionen habt :)

PS: ich frag mich wie sie reagiert wenn sie wüsste das ich schon sehr sehr lange mein 1.mal hatte


r/beziehungen • • 3h ago

Brauche Rat beim Umgang mit der Freundin meines Vaters (Zusammenleben nach 6 Jahren ansträngend)

2 Upvotes

Hallo Reddit.

Der Post ist etwas länger geworden, ggf. auch teilweise mehr Informationen als nötig gewesen wären, ausführlicher und vielleicht auch 1-2 Wiederholungen. Dafür allerdings bis auf Rechtschreibentfernung ohne KI geschrieben.

Es geht mir (M24) um das Zusammenleben mit der Partnerin (W67) meines Vaters (M70) nennen wir sie Hedi, das ist natürlich nicht der echte name. Die etwa vor 6 Jahren bei uns eingezogen ist.

Damals hat sie mich unter Tränen gefragt, ob sie hier einziehen darf, und hält mir das bis heute bei jedem Streit vor "Damals habe ich dir das erlaubt". Ich liebe meinen Vati über alles, aber ich halte Heidi absolut nicht mehr aus. Und diese Streitereien haben wir oft.

In einer der letzten Diskussionen mit ihr hat sie mich direkt morgens um 8 Uhr angemeckert. Das war das Erste, was ich gehört habe. Ich wurde angemeckert, weil ich den Ofen nicht sauber gemacht habe, obwohl ich am abend davor gekocht habe und das heiße Öl nicht in den Mülleimer kippen wollte und die Pfanne nicht heiß reinigen wollte obwohl die wahrscheinlich ziemlich schnell abkühlen würde.

Deshalb reinige ich das meistens erst am Nächsten tag. Als ich den Kamin im Wohnzimmer (anderer ofen) anschalten wollte nachdem ich gerade erst aufgestanden bin, wurde ich direkt angemeckert, warum ich den Ofen nicht sauber gemacht hätte. Und das man mich bei allem Erziehen muss, weil ich sonst nichts auf die Reihe bekomme.

Dann bin ich eskaliert und habe gesagt, dass es so nicht geht. Und ich auf dieses Dauergeheule keinen bock mehr habe.

Daraufhin sagte sie, dass sie älter sei und ich sie deshalb respektieren müss. Sie hat gesagt, dass sie mich erziehen muss und ich das zu akzeptieren habe. Sonst lerne ich nichts und muss mir mal etwas von ihr sagen lassen, weil sie älter ist (das ist so ihr Standard argument, das wird öfters vorkommen). Danach hat sie darüber geredet, dass sie alles für mich macht, und sich darüber beschwert, dass meine Wäsche zu schwer zum Aufhängen ist. Außerdem habe ich das gekochte Essen nicht gegessen und sie musste den ganzen Mist wegschmeißen. Es ist meine Schuld, weil ich es nicht esse.

Das Beschweren über das Essen und die Wäsche wäre meiner Meinung nach ein valider Punkt, wenn wir nicht seit etwa einem Jahr jede einzelne Woche dieselbe Diskussion hätten. Ich würde gerne selbst für mich kochen und meine Wäsche reinigen. Sie beschwert sich die ganze Zeit darüber, wie hässlich diese Klamotten sind, und was ich bitteschön trage. Ich habe keine Lust darauf, dass sie sich darum kümmert, weil sie früher schon alte Klamotten, die ihrer Meinung nach mir nicht mehr stehen, aber die ich gerne trage, einfach weggeworfen hat, ohne mir Bescheid zu sagen.

Mit der Begründung, sie müsse das für mich managen, da ich sonst hässlich aus dem Haus gehe.

Weiter im Streit. Ich habe danach in der Küche, nachdem ich den Kamin im Wohnzimmer befeuert habe, den Herd in der Küche gereinigt. Sie sagte dann "Schau du hast mich zu respektieren", daraufhin habe ich gesagt. Das ich sie kaum respektiere, sonder nur ihre anwesenheit aktzeptiere.

Danach ist sie völlig ausgerastet und hat gesagt, dass ich sie zu respektieren habe, weil sie älter ist. Und wie bereits beschrieben kam es wieder zu demselben Dialog, den wir schon hatten.

Diesmal habe ich es aber nicht wie die anderen Male auf mir sitzen lassen, sondern direkt gefragt: „Hatten wir nicht das Gespräch, dass du das bitte nicht mehr für mich machen sollst und ich das auch nicht möchte?“

Sie hat versucht, das Thema zu wechseln: „Du machst auch die Gardinen immer auf und die habe ich gekauft!“

Ich darauf: „Wir sind gerade beim Thema Essen, hatten wir das Gespräch ja oder nein?“

Nachdem das ich diesen Satz noch 3x wiederholen musste. Weil sie mit diversen anderen sachen das Thema wechseln wollte. Hat sie geasgt "Das thema ist für mich beendet, du hast Respekt vor mir zu haben."

Und seit etwa 5 Tagen, bekomme ich von ihr das Silent-Treatment.

Das war der Hauptgrund für den Streit. Ihr als Hoffentlich Ratgebende Leser fragt euch jetzt vielleicht: Warum habe ich überhaupt keinen Respekt vor ihr?

Dafür habe ich einen Haufen Gründe. Erstmal sehe ich es eben so, Respekt muss man sich aus gegeneitigkeit und gegenseitem Respektieren Verdienen. Ich weiß nicht ob man das in einer Familie immer macht, aber Hedi hat mir in den letzten 6 Jahren wo sie hier wohnt. Kein Einziges mal "Danke", oder "kannst du das bitte für mich machen" gesagt fast immer war es ein "Mach mal Louis", oder "Du kannst dich mal mehr Einsetzen".

Und wirklich jedes mal wenn ich etwas gemacht habe, habe ich gehört, "Das könntest du ja eigentlich gleich auch noch machen, ach und wenn du dabei bist das dann bitte auch noch"

Das ist allerdings nicht der Hauptgrund dafür, weshalb ich absolut keinen Respekt mehr vor ihr habe.

Vor zwei Jahren hatte ich mal aus Versehen die PC-Kamera angelassen. Hedi versuchte jahrelang, mich mit 10 Euro zu „bestechen“, damit sie mein Zeugnis sehen darf natürlich kamen in den Jahren davor ständig Kommentaren wie: „Eine 3 oder 4? Mit etwas mehr Lernen und weniger Computer wäre das eine 1 gewesen, du bist einfach so faul!“.

Als ich Nein sagte, rief mich am nächsten Tag ein Kumpel in der Berufsschulpause an und schickte mir ein Video, wie Hedi seelenruhig an meinem PC alle meine Ordner durchsucht.

Als ich sie zur Rede stellte, hat sie es natürlich eiskalt abgestritten. Funfact: Sie selbst hat ein eigenes Zimmer, das sie immer abschließt und den Schlüssel vor mir versteckt, damit ich nicht „ihre Sachen durchsuche“ was mich eigentlich null interessiert.

Dazu geht trotz meines Neins immer wieder in mein Zimmer geht, und meine Kleidung auf Löcher / Probleme prüft. Auch wenn das seit etwa 1 Jahr aufgehört hat. Vorher war das so. Kleidung die Löcher hat oder ihr nicht gefällt schmeißt sie immernoch weg.

Dazu kommen dann noch so sachen, das wenn ich mit meinem Vati rede „Hey Vati, wir müssen Reifen wechseln“, wiederholt Hedi diesen Satz gebetsmühlenartig drei- bis viermal.

Die Gespräche laufen wirklich Teilweise so:

  • Vati: Louis, wir müssen heute die Reifen Wechseln.
  • Ich: Okay
  • Hedi: Die Reifen müssen auf jedenfall gewechselt werden.
  • Hedi: Die Reifen müssen wir Wechseln
  • Hedi: Louis du solltest die Reifen mit deinem vater Wechseln.

Das macht sie solange bis ich sie auch Wirklich dann nochmal Bestätgie. Wenn ich sie darauf anspreche, das es echt nervig, ist und nichts zum Thema beiträgt kommt sie mit Ihre Begründung: „Ich muss das so sagen, weil du es dir sonst nicht merkst.“

Dasselbe bei absolut jedem Alltagsgespräch oder beim Kochen. Egal ob HelloFresh oder normales Rührei: Es hagelt sofort ungefragte Tipps wie

  • HelloFresh ist so teuer bestell das ab
  • Mach das so, dann ist es schöner
  • Mach das noch mit dazu dann schmeckt es besser

Wenn ich sage, das ich ihren Tipp wahrgenommen habe, wird dieser noch Mindestens 4x wiederholt. Jedes mal wenn ich Koche, die Wäsche mache, Reinige usw.

Nachdem ich dann meistens sage, das sie bitte, die Tipps lassen soll kommt eigentlich immer: „Ich bin älter, ich weiß wie das geht, deshalb lass dir mal was von mir sagen."

Wenn ich sage, dass ich meine Ruhe haben will, wird sie sauer, wirft mir vor das ich mir nichts von ihr sagen lasse, und ich ihre tipps gefälligst umsetzen soll.

Darauf gibt es in der Regel 2 Mögliche Szenarien die ablaufen können:

Möglichkeit 1: Sie Heult und Redet 7-8 Tage nicht mit Mir und Schreibt mir etwa 4-5 Tage Später eine Whatsapp mit das sie die ganzen tage nicht schlafen konnte, weil sie das nicht Akzpetieren kann das ich nix mache, und ich alle ihre Tipps Ingoreiere.

oder Alternativ 2. sie Schreit mich an und Läuft auch wenn ich Weglaufe hintermir hinterher und schreit mich an das ich mir gefälligst was von ihr sagen lasse, bis ein Reitzpunkt von mir erreicht ist, wo ich sage Halt die Fresse und es schwenkt wieder zur Situatuion 1.

Wäre das alles, könnte ich das Natürlich noch Aktzeptieren, allerdings hatte ich vor etwa einem Jahr hatte ich eine Phase mit sehr starken Depressionen und konnte zeitweise nicht zur Arbeit.

Ich lag im Bett und versuchte, die Kopfschmerzen und den Druck auszuhalten. Und habe auch meine Antidepressiva usw. regelmäßig genommen, und alles Ärtzlich abgeklärt, da ich Tatsächlich ziemlich geren arbeiten gehen.

Heidi kam morgens um 9 Uhr in mein Zimmer und meinte, wenn ich schon nicht arbeiten gehe, könnte ich ja im Haus helfen und mit Anpacken. Als ich abgelehnt habe und sagte, das ich gerne heute meine Ruhe hätte, fing sie an mich anzuschreien, dass der Computer an allem schuld sei und ich mich nirgendwo einsetze.

Dazu kommt dann auch noch so allgemeines zeugs wie ich mache die Gardinen auf, damit Sonne in den Hausflur/Raum kommt. Sie: "Die Gardinen bleiben zu, sonst sehen die Nachbarn unseren Dreck. Die gehören mir, ich bin älter, ich entscheide die bleien zu also Basta."

Oder das sie immer wenn ein Freunde mich beschen kommen ist es genau das gleiche, sie setzt sie sich penetrant dazu, redet mehr als ich und zieht mich meiens Empfindens nach vor meinen Gästen runter „Der Louis ist immer so unordentlich, klopfen kann er auch nicht, bei ihm ist es immer dreckig ihr macht das sicher besser oder... usw.“.

Wenn wir im garten im Sommer 1 tag grillen mit Lagerfeuer, selbst wenn es der erste Schön tag seit 4 Tagen ist an dem es nicht Regnet, kann ich mir direkt 4x anhören das es zu gefährlich ist. Und das wir also ich und freunde lieber ihr essen hätten essen sollen.

Das Problem ist: Ich sehe nicht, wie das noch viel länger zwischen uns funktionieren soll.

Sie heult zwar immer, wenn ich mich nicht an ihre Regeln halte, aber jeder darf seine Gefühle schließlich so haben, wie er möchte. Ich sehe mich nicht mehr für ihre emotionale Regulation verantwortlich.

Außerdem hört das Heulen meistens sofort auf, wenn eine Freundin von ihr anruft. Es ist wirklich wie ein Schalter: eine Sekunde heulen, bis in die Tiefen der Tränen, und zwei Sekunden später ruft die Freundin an und sie erzählt 45 Minuten lang, wie toll ihr Tag war. Danach wird wieder geheult, sofern ich im Raum bin. Ich möchte ihr natürlich nichts Falsches vorwerfen, aber ich habe manchmal das Gefühl, dass das mehr Waffe als sonst was ist.

Besonders, weil das Ergebnis immer das gleiche ist: Es wird gemeckert, wenn ich etwas mache oder eben nicht. Am Ende ist es also egal, ob oder wie ich es mache.

Sie früher auch als Krankenschwester im Altenheim gearbeitet und erwartet offenbar, dass ich sie im Alter pflege. Weil sie da auf Keinen fall hin möchte, was ich bis zu einem gewissen grad verstehen kann.

Bei einer Zahn-OP meines Vaters hat sie mich vollgeheult und gefragt, ob ich sie aus dem Haus werfe, falls er stirbt, und dass ich das doch niemals tun könnte, weil wir „eine Familie“ sind. Sie ist mir an dem Tag wirklich mindestens 40 Minuten hinterher gelaufen und hat mich währendessen angeheult.

Und ich habe ebenfalls das Gefühl, dass es definitiv nicht funktionieren wird, wenn ich ihr das sage, besonders weil ich keine halbklaren Antworten geben möchte, die die Leute in der Schwebe lassen. Sie ist die Freundin meines Vaters und definitiv nicht meine Erzieherin. Ihr Wohnrecht ist meiner meinung nach daran gebunden, dass sie die Freundin meines Vaters ist.

Sie sollte definitiv ihre eigene Wohnung für den Fall der Fälle vorbereiten.

Sie könnte sich an ihre Kinder (30W/35M/28W) wenden, wenn sie im Hohen alter betreut werden möchte und dann dabei Hilfe braucht.

Erstens habe ich nicht das Wissen und Können, sie im Alter zu pflegen, und zweitens hat sie im Altenheim gearbeitet und weiß genau, wie schwer das ist.

Das zusätzlich zu meiner Arbeit zu erwarten, wirkt gerade etwas bedenklich, auch weil ich natürlich dann Wahrscheinlich in 5-7 jahren selbst hoffentlich mitten im Leben stehe.

Das Problem, das mich dabei am meisten belastet, ist allerdings ... Dass ich kaum den Nerv habe, ihr das so zu sagen, aus Bedenken, es würde schlimmer werden.

Deshalb auch die eigentliche Frage: Wie würdet ihr das machen?

Nachtrag: Das haus ist in 2 Bereiche Wohnbereiche Geteilt, Ich wohne oben, sie Wohnen unten. Es kommt allerdings Regelmäßig dazu das wir etwas gemeinsam machen, oder wir durch gemeinsame Räume müssen.


r/beziehungen • • 1d ago

Übertreibt mein Ex oder bin ich echt so geizig?

571 Upvotes

Hi,

ich (w34) habe eine gemeinsame Tochter (w7) mit meinem Ex (m35), die er leider nur jedes zweite Wochenende sehen will. Wir waren von 2014 bis 2021 zusammen, ehe ich dahinter gekommen bin, dass er eine Affäre mit einer jüngeren hatte.

Inzwischen ist er mit der Frau (w26) verheiratet und hat einen Sohn (m3) mit ihr. Ich habe mit seiner neuen Familie nichts zu tun. Will ich auch gar nicht.

Es war jetzt so, dass der Junge am Papa Wochenende Geburtstag hatte und ich wollte unsere Tochter nicht mit leeren Händen hingehen lassen. Ich habe ein neutrales Duplo Set für 20 Euro besorgt, eingepackt und ihr mitgegeben.

Im Freundeskreis unserer Tochter bekommen die Kinder alle etwas zwischen 20 und 30 Euro. Daran habe ich mich orientiert.

Als ich unsere Tochter wieder abgeholt habe, wurde ich direkt von meinem Ex angemault und seiner neue Frau ließ einen unnötigen Kommentar verlauten. Sie fanden es scheiße, dass ich nur sowas Billiges besorgt hätte, obwohl sie unsere Tochter doch immer reichlich beschenken würde. Ich winkte ab und erklärte, dass es wohl einen Unterschied zwischen leiblicher Tochter und einem fremden Kind gibt, dann bin ich gegangen. Mein Ex schickte mir dann noch ein paar wütende Nachrichten, dass ich mir meine Beleidigungen (???) sonst wohin stecken könnte und ich ein echt tolles Vorbild für unsere Tochter sei. Ich habe keine Ahnung was er gesoffen hat, aber es ist ihm offenbar nicht gut bekommen.

Trotzdem lässt mich die Situation nicht los und ich frage mich, ob ich vielleicht doch zu geizig bin. Beschenkt man Halbgeschwister besser als gute Freunde der Tochter?

(Throwaway-Account)


r/beziehungen • • 7h ago

Schwierige Zeit nach Schwangerschaftsabbruch

6 Upvotes

Ich (28M) habe aktuell eine sehr schwierige Zeit mit meiner Freundin (27F). Vor 4 Monaten hat sie einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen und seit dem ist unsere vorher tolle Beziehung komplett entgleist und wir sind nicht mehr glücklich.

Folgendes ist passiert:
Wir haben jahrelang im Ausland gearbeitet und ich habe mich im Mai dazu entschieden, wieder heimisch zu werden, aus Liebe zu meiner Freundin, sie hatte schon ca vor einem Jahr wieder den Weg zurück gefunden.

Nun war ich grade mal 3 Wochen daheim, präsentierte sie mir einen positiven Schwangerschaftstest der mich komplett von den Beinen gerissen hat, sie hatte sich drüber gefreut. Ich war darauf nicht vorbereitet und habe eine Panikattacke und einen Nervenzusammenbruch gehabt, auch am nächsten Tag konnte ich nicht aufstehen habe viel geweint und wusste nicht wie es weiter gehen soll. Wir haben uns in dieser Zeit darauf geeinigt, das es aktuell nicht passt mit einem Kind.
Ich hatte schließlich keinen Job und musste mich in einer neuen Stadt erstmal einleben, ich bin für sie nämlich quer durch DE gezogen.
Am nächsten Tag habe ich mich wieder gefangen und eine andere Einstellung dazu entwickelt, es wird schon irgendwie funktionieren und andere schaffen es auch, also werden wir es auch schaffen.

Ihr ging es immer schlechter mit der Übelkeit und ich habe sie in der ganzen Zeit supportet und so gut es geht gepflegt, weil ich zu dem Zeitpunkt das Kind wollte. In dieser Zeit hat sie immer wieder gesagt sie will nicht mehr schwanger sein und das es aufhören soll. Ich hab zu ihr gesagt wozu auch immer sie sich entscheidet, ich stehe hinter ihr und werde sie unterstützen.

Es kam dazu das wir zur Beratung für den Abbruch gegangen sind und dort wurde ich gefragt was ich denn wollen würde, dort habe ich 50/50% gesagt und das sie es entscheidet, es ist ihr Körper.

Schlussendlich hat sie sich dafür entschieden und den Abbruch durchgeführt. Für mich war es okay und die erste Woche danach war es auch für sie okay und sie schien glücklich über die Entscheidung zu sein.

Kurz darauf hat es angefangen, dass ich für alles kritisiert wurde, sei es Haushalt, Finanzen, Engagement in der Beziehung, meine Hobbys, meine Freunde, wirklich für alles. Nach und nach hat sich dann rausgestellt, dass sie der Meinung ist das ich an dem Abbruch schuld war und sie dazu gedrängt hätte weil ich ja am ersten Tag ihr so eine Unsicherheit gegeben habe, dass sie alles hinterfragt hat und sie mit mir kein Kind mehr haben wollte.

Und nun bin ich hier heute, sehe die Situation anders als sie nämlich so, dass wir gemeinsam die Entscheidung getroffen haben, was mich natürlich sehr verletzt da sie mir die Schuld daran gibt, obwohl sie nie zu mir gesagt hat das sie das Kind bekommen möchte.

Wir streiten eigentlich jeden Tag und Intimität gibt es kaum noch, für mich ist es so als ob ich jeden Tag auf Eierschalen laufe damit ich nichts falsch mache, Ich will ihr zeigen dass sie sich auf mich verlassen kann und deshalb nicht gehen, mir geht es aber jeden Tag schlechter.

Vielleicht hat jemand eine Idee oder etwas ähnliches durchgemacht, was ich verändern kann.
Danke fürs lesen

Edit:
Intimität ist für mich hier nicht gleichzusetzen mit Sex. Viel eher mit Zweisamkeit und schönen Momenten.
Sie hat ein Trauma erlebt und wenn sie keine körperliche Nähe erträgt oder möchte ist das verständlich.

Verhütet haben wir mit NFP sowie mit Kondomen, ich habe ihr vertraut und auf ihren Wunsch haben wir das Kondom an den „sicheren“ Tagen weg gelassen, ging 2 Jahre lang gut. Das sie schwanger werden konnte war uns bewusst.

Meine erste Reaktion war der Angst geschuldet nicht bereit zu sein und dem Kind nichts bieten zu können.

Danke für alle konstruktiven Beiträge


r/beziehungen • • 2h ago

Intime Fotos/Videos von Freundin entdeckt

1 Upvotes

Ich 31 Männlich habe zufällig alte Sexvideos und Nacktbilder meiner Freundin 29 Weiblich entdeckt. Obwohl die Aufnahmen aus der Zeit vor unserer Beziehung stammen, beschäftigt mich das sehr und ich sehe sie seitdem irgendwie mit anderen Augen. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.

ich muss mir das gerade einfach mal von der Seele schreiben, weil ich nicht wirklich weiß, wohin mit meinen Gedanken, und gerne wissen würde, wie andere Menschen darüber denken.

Wir sind nun 8 Monate zusammen und unsere Beziehung läuft wirklich sehr gut. Vor zwei Tagen ist sie abends ins Bett gegangen und meinte zu mir, ich solle anschließend das Licht über ihr Handy ausschalten. Sie nutzt dafür Philips Hue, und ich mache das öfter für sie.

Als ich ihr Handy entsperrt habe, um die App zu öffnen, habe ich plötzlich gesehen, das ein Bilderordner beim hochziehen geöffnet war.
Darin waren zahlreiche Nacktbilder, Bilder von ihr in Unterwäsche und Sexvideos mit einem anderen Mann sofort in Klein zu sehen. Auf einem Sexvideo von ihr stand 2023 also gehe ich mal aus mit ihrem Ex oder wer auch immer.
Ich war in dem Moment ziemlich geschockt. Ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet und wusste erst einmal gar nicht, wie ich damit umgehen soll.
Was mich daran so beschäftigt, ist schwer zu beschreiben. Ich hatte offenbar ein anderes Bild von ihr und ihrer Vergangenheit. Seitdem muss ich immer wieder an diese Bilder denken die ich in der Vorschau gesehen habe. (Ich habe mir die Bilder und Videos auch nicht weiter angeschaut oder geöffnet.)
Wenn ich sie nun anschaue, kommen mir die Aufnahmen in den Kopf, und irgendwie fühlt sich meine Wahrnehmung von ihr anders an als vorher.
Mir ist bewusst, dass die Aufnahmen entstanden sind, bevor wir zusammen waren. Sie hat mich damit also nicht automatisch betrogen oder unsere Beziehung verletzt. Trotzdem lässt mich das Ganze nicht los.

Ein Teil von mir denkt, dass ihre Vergangenheit ihre Sache ist und ich keinen Grund habe, sie dafür zu verurteilen. Ein anderer Teil kommt gedanklich einfach nicht davon los. Es ist, als hätte ich plötzlich eine Seite von ihr gesehen, die ich vorher nicht kannte, und jetzt fällt es mir schwer, das mit meinem bisherigen Bild von ihr zusammenzubringen.
Ich weiß auch nicht, ob ich sie darauf ansprechen soll. Was würde es ändern? Die Bilder sind nun einmal da, und ich kann nicht ungeschehen machen, dass ich sie gesehen habe. Andererseits frage ich mich, ob es überhaupt sinnvoll ist, das mit mir selbst auszumachen, während ich ständig darüber nachdenke

Ich möchte ihr nichts unterstellen und auch nicht einfach hören, dass ich mich nicht so anstellen soll. Ich möchte gerne verstehen, warum mich das so beschäftigt und wie andere Menschen mit so einer Situation umgehen würden


r/beziehungen • • 2h ago

Kennenlernphase (3 Monate): Er will kein Insta-Follow, weil ich „zu gut stalken kann" - Red Flag oder nachvollziehbar?

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Hey zusammen,
ich stehe aktuell ein bisschen auf dem Schlauch und brauche mal einen neutralen Blick von außen auf eine Situation in meiner aktuellen Kennenlernphase (wir daten uns seit gut 3 Monaten). Ich selbst bin 26, er 34 und kommt aus einer 10 jährigen Beziehung
Eigentlich läuft vieles gut, aber das Thema Instagram sorgt für ein echtes Konfliktpotenzial: Er möchte nicht, dass wir uns gegenseitig auf Instagram folgen. Haben uns gefolgt (ging von mir aus, er kam nach ein paar Stunden damit, dass er uns entfernt hätte)
Seine Begründung dafür ist, dass er Angst hat, ich würde ihn „stalken". Der Hintergrund: Er weiß, dass ich in der Vergangenheit mal einer fremden Frau online geschrieben habe, um ihr zu sagen, dass ihr Freund sie betrügt - und ich hatte damals ihre Handynummer extrem schnell über das Internet herausgefunden. Dazu kommt dass er meinte dass ich mir mal seine Unterlagen auf dem Schreibtisch angeschaut hätte und da den Namen seiner Ex gesucht hätte, was einfach nicht stimmt.
Für mich fühlt sich das total schräg und unbefriedigend an. Einerseits wirkt es extrem misstrauisch (nach dem Motto: Wer nichts zu verbergen hat, hat vor einem Follow keinen Grund zur Angst), andererseits frage ich mich, ob ich hier überreagiere oder ob das eine waschechte Red Flag ist.
Wie seht ihr das?
Ist seine Angst (auf Basis meiner „Detektiv-Aktion" von früher) irgendwie nachvollziehbar, oder schottet er sich hier einfach ab, weil er etwas zu verbergen hat.
Bitte um Meinungen!


r/beziehungen • • 1d ago

Meine beste Freundin rennt ständig Männern hinterher, die sie offensichtlich schlecht behandeln – warum erkennt sie die Red Flags nicht?

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Meine beste Freundin ist 22 und trifft sich ständig mit problematischen Männern, die meistens zwischen 30 und 35 sind. Mir fällt immer wieder auf, wie viele Red Flags diese Männer zeigen, aber sie scheint sie überhaupt nicht wahrzunehmen.
Ein Mann hat ihr beim ersten Date einfach das Handy aus der Hand genommen, weil eine Freundin ihr geschrieben hatte. Er meinte, sie solle sich gefälligst auf das Date konzentrieren.

Der von gestern wollte sich unbedingt mit ihr treffen. Obwohl sie ihm sagte, dass sie an dem Tag nicht möchte, hat er sie ungefähr fünfmal gefragt, bis sie schließlich zugestimmt hat.
Während des Dates erzählte sie ihm von einer albanischen Freundin, die ihr geraten hatte, bei ihm vorsichtig zu sein. Seine Reaktion war direkt, dass sie Abstand von dieser Freundin halten, und den Kontakt zu ihr abbrechen solle, weil er selbst Albaner ist und sie durchschaut. Er wollte auch nicht sagen wie alt er ist und meinte nur zu ihr: „Wer will das wissen ?“ Außerdem machte er einen Witz darüber, dass sein Wasser vergiftet sein könnte, glaubte ihr nicht, als sie sagte, dass ihr letzter Kuss zwei Jahre her sei, und fragte sie, ob sie mit ihm noch ins Hotel gehen wolle.Als sie Nein sagte, drehte er sich weg und ignorierte sie für den Rest des Abends. Bzw. guckte sie stur nicht an, obwohl die nebeneinander im Auto saßen.

Was mich daran so frustriert, ist, dass meine Freundin diese Dinge nicht kritisch hinterfragt. Stattdessen erzählt sie mir, dass die Männer sie geküsst, ihr Snaps geschickt oder sie abgeholt haben, als wären das Beweise dafür, dass sie gute Männer sind.
Ich sage ihr ständig, wie problematisch ich ihr Verhalten finde und dass sie sich nicht so behandeln lassen sollte. Trotzdem trifft sie sich immer wieder mit solchen Männern.
Ich verstehe einfach nicht, warum sie so sehr nach männlicher Bestätigung zu suchen scheint. Sie ist weder hässlich noch dumm und kommt aus einer guten Familie. Warum gibt sie sich mit Männern zufrieden, die ihre Grenzen nicht respektieren? Warum sieht sie die positiven Kleinigkeiten, aber ignoriert die offensichtlichen Red Flags?
**Wie kann ich verstehen, warum sie sich immer wieder auf solche Männer einlässt, und wie kann ich ihr helfen, ohne dass wir uns deswegen ständig streiten?**

Und bitte keine dummen Kommentare wie: Sie ist erwachsen und muss das selber wissen, was juckt es dich.

Wir sind seit 20 Jahren befreundet. Seit wir quasi sprechen können. Also pls nur echte Ratschläge. Ich will sie nicht im Stich lassen, auch wenn wir beide erwachsen sind.


r/beziehungen • • 1d ago

Ich habe mich glaube ich verloren

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Hey Reddit, ich (w 25) schreibe hier, damit ich mal alles rauslassen kann was die letzten Wochen/Monate passiert ist, um ein Gefühl für meine Situation zu bekommen, da ich ziemlich verzweifelt bin.

Ich bin seit ca. einem Jahr in einer Beziehung mit einem Mann (m 23), welcher vorher lange Zeit ein guter Freund von mir war. Und hätte mich jemand vor ein paar Monaten gefragt, hätte ich gesagt, dass es der Mann meines Lebens ist.

Wir haben immer viel mit einander gesprochen und waren im Normalfall immer auf einer Wellenlänge. Unsere Leben unterscheiden sich sehr (ich bin im Schichtdienst und studiere noch, er arbeitet auf dem Betrieb seines Vaters, welchen er vermutlich übernehmen soll. Trotzdem kamen wir immer gut klar. Er ist nach wenigen Wochen auch bei mir eingezogen.

Vor ein paar Wochen wollten wir gemeinsam mit anderen Freunden in den Urlaub fahren. Zudem Zeitpunkt waren es bis zu dem Urlaub noch 4 Tage.. Ich habe mich abends positiv schwanger getestet. Ungeplant, ungewollt, trotz Kuperspirale und habe es ihm 10 min später gesagt. Er hat mit seiner Reaktion sehr abgewartet, bis ich etwas dazu sage. Ich habe gesagt dass es nicht passt und unsere momentanen Umstände nicht zu einem Baby passen (Studium, Wohnung, etc. und dass ich die Schwangerschaft nicht austragen möchte, was ihn durchatmen ließ. Er wollte ebenso wenig wie ich zu diesem Zeitpunkt ein Kind. Am nächsten Tag sind wir zum FA, welcher uns anschließend notfallmäßig ins KH überwies, da im Schall viel freie Flüssigkeit im Bauchraum gesehen wurde und die Schwangerschaft noch nicht (aufgrund der frühen Woche) als intakt bestätigt werden konnte, es hätte genauso gut eine Eileiterschwangerschaft sein können, nach Kontrolle im KH hieß es abwarten, alle zwei Tage Kontrollen, kein Urlaub und meinen Eltern und meiner besten Freundin Bescheid sagen. Nach der 4. Kontrolle endlich die „Entwarnung" die Schwangerschaft ist intakt und die Flüssigkeit im Bauch bildet sich zurück. Nun standen wir vor der Entscheidung wie es weitergehen soll.

In diesen 1 1/2 Wochen bis ich wusste ob mit dem Baby alles in Ordnung ist, wurde mir immer klarer dass ich dieses Baby behalten möchte, ich kommuniziere ihm dass ich mir nicht mehr so sicher bin wie am Anfang (mit der Beendigung der Schwangerschaft).

Für ihn brach eine Welt zusammen, er fing an zu weinen und bekam abends im Bett Panikattacken. Ich habe ihn noch nie so fertig gesehen wie zu dieser Zeit. Dass es ihm psychisch so schlecht wie nie geht und er zum Teil ernsthaft überlegte sich das Leben zu nehmen. Der Mann ist fast vor die Hunde gegangen, mir ging es ebenfalls nicht besser.. Aber mir wurde immer bewusster, dass ich dieses Baby will und ich dachte wir können das schaffen. Ich fasste mit ein Herz schrieb ihm einen langen Brief, da ich es nicht persönlich sagen konnte.

Er kam abends nach der Arbeit nachhause, weinend und mir war eigentlich schon klar was nun passiert. Er versuchte mir zu erklären, dass sich unsere Wege nun trennen müssen und dass es nicht bereit ist diese Verantwortung zu übernehmen. Es brach mich das Herz.

Zwei Tage später schrieb mir seine Mutter sie wolle mit mir reden, neutral, meine Sicht hören und generell wissen wie es mir geht. Ich fasse es mal als das schlimmste Gespräch meines Lebens zusammen, sie tat auf nett und emphatisch, warf mit zum Ende des Gesprächs jedoch an den Kopf, dass sie sich wünschen würde, dass ich dieses Kind abtreibe. Es ging in dem Gespräch hauptsächlich darum wie schlecht es ihrem Sohn geht und dass ich unfair dem Baby gegenüber handeln würde, wenn ich es in diese Welt hinein bringe.

Ich konnte von diesem Gespräch keiner meiner Vertrauten erzählen, sie hätten mir die Wahrheit gesagt und das hätte ich nicht verkraften können..

Mein Freund schrieb mir während dieser „Trennung“ täglich vereinzelt auch seiner Interesse heraus und wollte mit mir sprechen. Wir trafen uns. Er entschuldigte sich für seine Art und Weise. Ich erzählte von seiner Mutter und wie sehr mir ihre Worte weh taten. Das Ende dieses Gespräches war im Grunde dass er mit mir sein will, jedoch noch keine Vater sein kann. Es hört sich jetzt vielleicht doof an, aber er kam an diesem Abend wieder nachhause.

Wir waren ein paar Tage nur wir und sprachen das Thema nicht an. Er fragte dann wie es weitergehen soll und jedes Mal wenn es das ansprach brach es mir erneut das Herz. Bei dem nächsten FA Termin fragte mich meine FA dann wie es weitergehen soll und ob sie mir meinen Mutterpass ausstellen soll.. Ich konnte darauf nicht antworten, sie gab mir die Überweisung für einen Abbruch und sagte mir ruhig, dass die ganze Situation natürlich nicht geplant war und es aber noch früh ist und wir falls wir möchten, zu einer Konfliktberatung gehen sollten, da diese Situation genau das ist, ein Konflikt.

Wir taten dass und in der Beratungsstelle haben wir eine Stunde unsere Geschichte erzählt, viel geweint. Am Ende stellte die nette Dame von der Stelle die Bescheinigung für den Abbruch aus.

Ich ließ mich zu dem anschließenden operativen Eingriff (den Abbruch) hinreißen, war getriggert von ihm, seiner Familie und der gesamten Situation. Ich merkte schon am Empfang in der Klinik dass mir mein Herz was anderes sagt. Ich habe nicht drauf gehört und wollte einfach nur dass alles vorbei ist.. Die Tage nach dem Eingriff wurde mir bewusst was passiert war. Ich war schwanger, wollte das Kind behalten und habe mich aus Verzweiflung für diesen Abbruch entschieden, den ich nie wollte.. Seitdem geht es mir schlecht, ich konnte danach drei Wochen nicht arbeiten gehen, lag depressiv im Bett, weinte jeden Tag.

Ich fühle und fühlte mich schrecklich, für ihn war der Spuck vorbei. Es ging ihm sichtlich besser, mir danach schlechter.

Der Abbruch ist mittlerweile ein paar Wochen her. Die Trauer bleibt. Nicht nur darüber, dass ich mich trete schwanger bin, sondern dass ich mit diesem Gefühl leben muss, mich selbst verraten zu haben.

Nun wir reden viel miteinander, jedoch kann er meinen Schmerz nicht so verstehen. Er ist arbeitsmäßig momentan sehr eingespannt, ärgert sich darüber, dass er mich nicht genug unterstützen konnte/kann.

Ich bin komplett verzweifelt, ich denke einerseits, dass ich diesen Mann so sehr liebe und ich empfinde da von ihm auch sehr starke Liebe mir gegenüber, jedoch bleibt die Frage: was passiert in der nächsten Krise? Schmeißt er mich wieder vor die Gleisen um sich zu retten? Kann ich mich überhaupt auf ihn verlassen?


r/beziehungen • • 7h ago

Mehrere Handys gefunden

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Hallo zusammen,
Ich mache es kurz:
Wir sind 8 monate zusammen
Ich bin heute früher von der Arbeit nach Hause gekommen. Meine Frau(38)war duschen und ich(30) habe ihr „Hallo“gesagt. Dabei habe ich im Bad mehrere Handys von ihr liegen sehen. Ich weis, dass sie ihr privat Handy hat und eins von der Arbeit, aber das dritte ist mir völlig unbekannt… wie habe ich das zu verstehen? Sie hat nie das dritte Handy irgendwo dabei gehabt oder mir davon was erzählt…


r/beziehungen • • 9h ago

Wie umgehen mit Neid und Eifersucht aufgrund von Herkunft

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Disclaimer: Mit KI besser strukturiert.

Mein Freund (M, 29) und ich (W, 27) sind seit etwa acht Monaten zusammen und arbeiten in derselben Firma. Unsere Beziehung ist grundsätzlich liebevoll und harmonisch. Wir kommunizieren gut miteinander, unterstützen uns gegenseitig und finden normalerweise gemeinsam Lösungen. Bei einem Thema stoßen wir aktuell allerdings an unsere Grenzen.

Zu unseren unterschiedlichen Hintergründen:

Ich komme aus einer deutschen Familie der oberen Mittelschicht. Meine Eltern haben sich ihren finanziellen Status über die Jahre hart erarbeitet und mich während meines Studiums finanziell unterstützt. Durch eigene Jobs und etwas Starthilfe konnte ich mir inzwischen ein finanzielles Polster aufbauen, sodass ich mir bei Ausgaben nicht allzu viele Gedanken machen muss. Beruflich habe ich mir aufgrund meiner Tätigkeit innerhalb unserer Firma ein gutes Netzwerk aufgebaut. Das ist mir allerdings nicht besonders wichtig, da ich keine großen Karriereambitionen habe und vor allem einen Job möchte, der mir Spaß macht.

Mein Freund hat einen Migrationshintergrund, musste sein Studium über einen Kredit finanzieren, den er inzwischen fast vollständig abbezahlt hat und kommt aus einer Familie, in der Geld immer knapp war. Er musste sich vieles selbst erarbeiten und ich bin stolz auf das, was er erreicht hat. Beruflich hat er großes vor.

Die Unterschiede belasten unsere Beziehung zunehmend.

Meine Herkunft, meine finanzielle Situation, meine Kindheit und mein berufliches Netzwerk lösen bei ihm Neid und schmerzhafte Gefühle aus. Bis zu einem gewissen Grad kann ich das nachvollziehen, auch wenn wir uns beide einig sind, dass niemand etwas für seinen Hintergrund kann. Gleichzeitig fällt es mir schwer, damit umzugehen, da ich meinen Partner gerne an meinem Leben teilhaben lassen möchte und ihm seine Erfolge und Möglichkeiten von Herzen gönne.

Mittlerweile kann die Stimmung schnell kippen, wenn ich von der Arbeit oder meiner Kindheit erzähle. Ihn belastet auch der Gedanke, dass er mich finanziell möglicherweise nie einholen wird. Obwohl er weiß, dass er stolz auf das Erreichte sein kann und ich nichts falsch mache, beschäftigen ihn diese Gefühle teilweise tagelang. Er versteht selbst nicht genau, warum ihn das alles so stark triggert und fühlt sich wegen seines Neids zusätzlich schuldig. Er sabotiert mich nicht aktiv, hat aber mehrfach angedeutet, dass er mir meinen Erfolg nicht gönnt, weil mir durch meine Herkunft und Familie vieles leichter gefallen sei. Dabei haben sowohl ich als auch meine Familie hart für das gearbeitet, was wir erreicht haben und ich habe mir auch vieles selbst aufgebaut, auch wenn es mir zugegebenermaßen womöglich leichter gefallen ist, wenn man eine gewisse Sicherheit hat.

Für mich ist die Situation schwierig, weil ich meinen Partner ernst nehmen und seine Gefühle verstehen möchte. Gleichzeitig möchte ich offen über mein Leben sprechen können, ohne befürchten zu müssen, dadurch Neid oder negative Gefühle auszulösen.

Unsere bisherigen Lösungsansätze:

Wir haben vereinbart, einen Monat lang möglichst wenig über Finanzen, Kindheit und Arbeit zu sprechen. Anschließend wollen wir diese Themen vorerst nur noch nach vorheriger Ankündigung ansprechen. Außerdem überlegen wir, uns professionelle Unterstützung zu suchen, um einen gesünderen Umgang damit zu entwickeln.

Da ich keine großen Karriereambitionen habe, habe ich auch angeboten, im nächsten Jahr die Firma zu wechseln. Ich könnte mir vorstellen, auch anderswo glücklich zu werden und zumindest das Thema des beruflichen Netzwerks würde dadurch wegfallen. Gleichzeitig frage ich mich, ob das wirklich sinnvoll wäre oder ob wir damit das eigentliche Problem nur umgehen.

Meine Fragen an euch:

  • Wie viel Neid ist in einer Beziehung normal, insbesondere bei sehr unterschiedlichen finanziellen und sozialen Ausgangsbedingungen?
  • Gibt es Paare mit ähnlichen soziökonomischen Unterschieden, die einen gesunden Umgang damit gefunden haben? Was hat euch geholfen?
  • Wie können wir offen über unsere unterschiedlichen Hintergründe sprechen, ohne dass er sich schlecht fühlt und ich mich in meiner Offenheit einschränken muss?
  • Ist es sinnvoll, solche Themen vorübergehend auszuklammern und wäre ein Jobwechsel meinerseits eine konstruktive Lösung?

Eine Trennung steht theoretisch im Raum, ist für uns aber die letzte Option. Wir möchten zunächst gemeinsam an der Situation arbeiten und einen gesunden Umgang damit finden.

Ich freue mich besonders über konstruktive Ratschläge und Erfahrungsberichte. Bitte keine direkten Trennungsempfehlungen, da wir uns bewusst dafür entschieden haben, zunächst an unserer Beziehung zu arbeiten.


r/beziehungen • • 1d ago

Reddit-Update: Bin ich wirklich das Problem oder wurde mir das jahrelang eingeredet?

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Nachtrag zum Post: https://www.reddit.com/r/beziehungen/s/elbT2J8pF2

Ich (w31) und meine Mutter (W59)

Tut mir leid, dass ich noch einmal hier etwas poste und danke jedem der bereits aktiv geschrieben hat.

Update: Es hat sich einiges getan, und ich glaube, ich habe mittlerweile einen Punkt erreicht, an dem ich einfach nicht mehr kann. Ich muss mir das hier wirklich von der Seele schreiben.

Meine Mutter war dann eine Woche bei meiner Schwester, und in dieser Zeit hatte ich endlich Ruhe. Papa ging es gut, mir ging es gut, und es war wirklich eine schöne Zeit. Ich konnte endlich einmal durchatmen.

Als meine Mutter zurückkam, habe ich leider über andere Personen erfahren, was hinter meinem Rücken erzählt wird. Meine Schwester soll behaupten, ich wäre eifersüchtig auf sie, weil ich nicht verheiratet bin und ihr Leben beneide.
Außerdem wurde einer Person ein WhatsApp-Gruppenchat gezeigt, in dem wirklich herablassend über mich gesprochen wurde. Auch meine anderen Geschwister und insbesondere meine Mutter sollen sich dort entsprechend geäußert haben.

Was meine Mutter geschrieben hat, hat mich besonders tief getroffen: Ich sei krank, es gäbe keinen Grund, mich zu lieben, und ich sei lieblos.
Ich kann kaum beschreiben, wie weh es tut, solche Worte von der eigenen Mutter zu lesen. Gerade von dem Menschen, von dem man sich eigentlich bedingungslose Liebe wünschen würde.
Ich habe Fotos von den Nachrichten gemacht, weil ich für mich festhalten möchte, was dort tatsächlich stand. Ich will mir das nicht irgendwann wieder schönreden oder anfangen, an meiner eigenen Wahrnehmung zu zweifeln.

Meine Schwester werde ich vorerst nicht damit konfrontieren, zumindest nicht, solange ich noch nicht ausgezogen bin. Die Person, die mir davon erzählt hat, hat mir das im Vertrauen gesagt, und ich möchte dieses Vertrauen nicht missbrauchen.
Aber wisst ihr, was mich am meisten fertig macht?
Ich habe so viel für meine Schwester getan. Ich war bei ihren Abschlüssen dabei, habe Geburtstage organisiert und ihren Heiratsantrag komplett selbst finanziert. Ihren Mann hat sie durch mich kennengelernt. Auch zur Geburt ihrer Tochter habe ich ihr eine wirklich teure Anschaffung ermöglicht. Ich habe Zeit, Geld und Herzblut investiert, weil ich wollte, dass sie glücklich ist.
Auch die standesamtliche Trauung meines Bruders habe ich gemeinsam mit meiner Mutter komplett vorbereitet.

Und jetzt frage ich mich ernsthaft: Warum? Warum tun mir ausgerechnet die Menschen, für die ich so viel getan habe, so etwas an?
Wenn ich meiner Schwester ihr Glück wirklich nicht gönnen würde, warum hätte ich dann all diese Dinge für sie getan? Ich habe das nicht gemacht, um etwas zurückzubekommen, sondern weil ich meine Familie liebe und dachte, dass man füreinander da ist.
Ich hätte niemals erwartet, dass ich irgendwann als krank, verrückt, eifersüchtig und lieblos abgestempelt werde. Vor allem die Aussage meiner eigenen Mutter, dass es keinen Grund gäbe, mich zu lieben, sitzt unglaublich tief.
Ich bin nicht perfekt und habe bestimmt auch Fehler gemacht. Aber ich weiß, wie viel ich für meine Familie getan habe und mit welchen Absichten. Ich hätte mir gewünscht, dass man mit mir redet, anstatt hinter meinem Rücken so über mich zu urteilen.

Mittlerweile frage ich mich wirklich, ob ich meine Familie überhaupt so gut kenne, wie ich immer dachte. Vielleicht habe ich viel zu lange an einem Bild festgehalten, das mit der Realität gar nicht mehr viel zu tun hat.

Ich bin inzwischen nicht einmal mehr unbedingt wütend, sondern vor allem verletzt. Ich möchte nicht mehr ständig versuchen, allen zu beweisen, dass ich es gut meine. Ich möchte nicht immer wieder alles geben und am Ende trotzdem als die Böse dastehen.

Ich habe mich übrigens zum ersten Mal meinem Freund gegenüber ein Stück weit geöffnet und ihm erzählt, was bei uns vorgefallen ist. Ich habe ihm nicht alles im Detail erzählt, aber er hat zugehört und irgendwann nur noch mit dem Kopf geschüttelt. In einem ruhigen Moment hat er mich gebeten, dieses Jahr noch durchzuhalten, mir zwischenzeitlich eine andere Wohnung zu suchen und Abstand von der Situation zu gewinnen. Er hat gesagt er unterstützt mich bei allem was ich brauche und dass organisiert für uns einen kurztrip, sodass ich mal etwas Ruhe habe und einfach wegkomme.

Außerdem hat er mir gesagt, dass er mit mir nächstes Jahr den nächsten Schritt gehen möchte. Sobald seine Rückkehr zur Kripo und die berufliche Situation geklärt sind, möchte er mit mir den nächsten Schritt gehen und mich heiraten.
Dabei sind mir die Tränen gekommen. Nach all dem, was ich gehört habe, hat mir das noch einmal gezeigt, dass ich nicht ständig an mir selbst zweifeln muss. Er sieht mich nicht als problematisch und gibt mir nicht das Gefühl, grundsätzlich falsch zu sein.
Das hat mir unglaublich viel bedeutet. Die Hoffnung auf ein eigenes Zuhause, Ruhe und ein Leben, in dem ich mich nicht ständig vor der nächsten Eskalation fürchten muss.

Im Moment versuche ich, bis zu meinem Auszug durchzuhalten, mich auf mich und mein Kind zu konzentrieren und innerlich Abstand zu gewinnen.
Ich habe so lange versucht, für meine Familie da zu sein. Ich habe geholfen, organisiert, bezahlt und mich gekümmert, weil ich dachte, dass man das für Menschen tut, die man liebt. Und jetzt frage ich mich, ob das für die anderen jemals dieselbe Bedeutung hatte wie für mich.

Vielleicht kennt jemand dieses Gefühl, wenn man irgendwann merkt, dass man für Menschen immer wieder alles gegeben hat und sich dann fragt, ob sie einen überhaupt so sehen, wie man sich selbst immer bemüht hat zu sein.
Ich möchte hier eigentlich gar keine Lösung und auch keinen Streit anfangen. Ich musste das einfach loswerden, weil ich mittlerweile wirklich nicht mehr weiß, wohin mit all diesen Gefühlen.
Ich wollte es noch einmal schwarz auf weiß festhalten, damit ich nicht wieder anfange, meine eigenen Gefühle und meine Wahrnehmung infrage zu stellen.

Ich habe lange gedacht, ich sei das Problem und nicht liebenswert. Aber wenn ich sehe, wie andere Menschen mit mir umgehen, frage ich mich mittlerweile, was bei meiner Mutter schiefgelaufen sein muss, dass sie ihr eigenes Kind so behandelt und laut meiner Oma und Tante sogar bewusst die Familie gegen mich aufbringt.


r/beziehungen • • 1d ago

Bester Freund lässt seinen Frust verbal an mir aus und meine Hobbys werden belächelt NSFW

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Hallo zusammen,
mein bester Freund und ich (beide M, Ende 20) sind seit der 3. Klasse befreundet.

Die Situation zieht sich schon über Jahre hinweg, zurzeit ist sie nicht vermehrt, sondern nervt und trifft irgendwo einen wunden Punkt bei mir.

Seine Lebensumstände kurz zusammengefasst:
Er hat 2 Kinder (unter 4 J.) mit seiner Ex-Freundin (W, Ende 20), die mit ihrem Kind (zwischen 8-11J.) aus einer früheren Beziehung bei ihm ungefähr 9 Monate mietfrei wohnt, der Auszug steht demnächst an.
Anmerkung: Alter der Kinder aus Anonymitätsgründen leicht verändert.
Seine Mutter ist seit einem halben Jahr pflegebedürftig, da kümmert er sich auch alleine um den Papierkram.

Nachtrag zu seiner Ex-Freundin:
Sie hat über Jahre hinweg häusliche Gewalt ausgeübt. Mehrfach habe ich mir gesagt, dass er einen Schlussstrich ziehen soll, aber er ist immer wieder zurück zu ihr, irgendwann hab ich es aufgegeben. Die gemeinsamen Kinder hätten gar nicht in diese gewalttätige Atmosphäre hineingeboren werden müssen, da sich deren Mutter bzw. seine Ex-Freundin eher weniger mit ihren Kindern im Alltag beschäftigt.

Jetzt zu der Situation zwischen meinem besten Freund und mir:
Seit Jahren werde ich verbal angegriffen. Verletzende Worte, die auf mein Aussehen abzielen. Die Zeitspanne ist schon so lange, dass sogar das Kind der Ex-Freundin diese Witze übernommen hat.
Wir wohnen 2km auseinander und ich kann an 2 Händen abzählen wie oft er in 3 Jahren bei mir war, ich bin mindestens alle 2 Tage bei ihm. Mit Babys kann ich dass verstehen, aber es war schon vor 10 Jahren so. Wenn er fragt, ob ich Zeit habe, dann steht eigentlich schon fest wo wir uns treffen.
Auf der anderen Seite wird mir gesagt bzw. fleht er mich an, dass ich nicht wegziehen soll, weil er sonst keine guten Freunde in der Stadt hat.

Mittlerweile bin ich nur noch da, um Fußball zu gucken und meine Patenkinder zu bespaßen. Wären die beiden nicht da, würde ich mir nicht freiwillig die dummen Kommentare und den Streit zwischen den beiden antun.

Seit einiger Zeit habe ich 2 neue Hobbys, Kennzeichensammeln und Groundhopping (diverse Fußballstadien + Spiele sehen). Diese werden von ihm nur belächelt, teilweise macht er sich darüber lustig, wenn ich sage, ich fahre freitagabends zu einem 7. Liga Spiel, obwohl es an dem Tag eventuell regnet. Obwohl er auch ein großer Fußball-Fan ist, wir schauen jedes Spiel von unserem Team gemeinsam an und darüber hinaus noch weitere Spiele (national/international).

Zum anderen macht er mit Ende 20 noch "Deine Mutter"-Witze, nicht die klassischen, sondern wie oft er mit meiner Mutter intim wird und GV ausübt. Machmal weiß ich mir nicht anders zu helfen und kontere mit einem ähnlichen Spruch, meistens antworte ich nicht darauf, weil ich es kindisch und unnötig finde.

Ich verstehe es vollkommen, dass er psychisch am Limit ist. Das Problem ist jedoch, wie er sich mir gegenüber verhält. Ich habe das Gefühl, dass er den Stress/Druck, der sich in ihm aufbaut an mir auslässt, weil er weiß ich bin der stille, introvertierte Typ. Stimmt, ich gehe Konflikten aus dem Weg, schlucke alles runter usw.

Vor paar Tagen die Situation (sinngemäß):
Ex-Freundin zu mir: Du würdest auch alles mit dir machen lassen, du könntest ihn noch nicht mal schlagen.
Bester Freund zu ihr: Dafür hat er ja dich.

Was kann ich machen, damit sich innerhalb der Freundschaft etwas verbessert?

Danke, dass ihr bis hierhin durchgehalten habt.

TL;DR
Mein bester Freund ist seit Jahren psychischem Druck durch Ex-Freundin ausgesetzt und meinem Gefühl nach, lässt er den Stress mit verbalen Attacken bei mir ab, weil ich mich nicht wehre.
Meine Hobbys Kennzeichensammeln und Groundhopping werden belächelt oder teilweise darüber lustig gemacht. Sagt mir immer wieder, wie oft er mit meiner Mutter Beischlaf vollzieht.
Kommt wenig auf die Idee bei mir vorbei zu schauen, weil davon ausgegangen wird, dass ich zu ihm gehe.


r/beziehungen • • 1d ago

Partnerin hat keine Lust mehr auf Sex und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll

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Hallo, ich weiß, es gibt haufenweise solcher Threads. Oft ist das Outcome dann "Trenn dich, so wirst du nicht glücklich".

Und ich verstehe den Punkt sehr gut, weil es mich auch auffrisst. Die Sache ist aber: Ich (M34) bin ansonsten unfassbar glücklich mit meiner Partnerin (W31).

Wir sind jetzt ca 5 Jahre zusammen und wir können eigentlich über alles reden. Sie hat wahnsinnig viel Verständnis für meine Probleme und Eigenheiten. Das ist bei anderen Partnerinnen in der Vergangenheit leider oft eher schiefgegangen, was ich auch verstehen kann, da mein ADHS manchmal recht anstrengend sein kann. Sie hat selbst ähnliche Probleme und wir haben entsprechend viel Verständnis füreinander und versuchen, das so gut es geht auszugleichen.

Wir teilen ähnliche Interessen und Hobbys und an sich hatte ich noch nie eine so harmonische Beziehung. Ich gebe mir auch ziemlich viel Mühe, dass sie sich wohlfühlt. Wir ergänzen uns prinzipiell ziemlich gut und an sich könnte ich mir keine bessere Person vorstellen, um mein Leben mit ihr zu verbringen ...

Wäre da nicht der verdammte Sex. Zwar war mir das Thema schon von Anfang an etwas wichtiger als ihr, aber es hat alles wunderbar geklappt und wir sind aufeinander eingegangen.

Dann gab es einige ziemlich fiese Schicksalsschläge, die sie in eine ziemlich düstere Phase gebracht haben, und das Thema Lust war erst mal vom Tisch. Das war auch kein Problem, da ich dafür natürlich Verständnis habe. Ihre Situation hat sich seitdem aber stark verbessert, ihre Libido ist allerdings weiterhin auf dem Nullpunkt.

Ich habe das Thema auch öfter angesprochen, ohne sie zu drängen, und ihr erklärt, dass mir das Ganze wichtig ist. Sie hat das auch verstanden. Sie meinte dann, dass sie von sich aus einfach nicht mehr so viel Lust hat, aber prinzipiell nicht abgeneigt ist. Ganz nach dem Motto: "Der Appetit kommt beim Essen."

Nur egal, was ich versuche, so richtig in Stimmung scheint sie nicht zu kommen, und ich habe persönlich ein sehr großes Problem damit, mit ihr zu schlafen, wenn ich das Gefühl habe, dass sie selbst nicht so richtig will.

Ich habe mit ihr auch darüber geredet, was wir tun können, damit sich das bessert, und vorgeschlagen, gegebenenfalls mal beim Frauenarzt nachzufragen. Aber so richtig viel kommt da nicht von ihr.

Ich weiß auch, dass sie zwischenzeitlich mal masturbiert. Nicht oft, aber frustrierend ist das trotzdem irgendwie, auch wenn ich natürlich weiß, dass Masturbation und Sex zwei verschiedene Dinge sind.

Ich habe Angst, dass sie mich nicht mehr attraktiv findet, eher Interesse an anderen hat oder ich irgendetwas falsch mache. Sie zeigt mir zwar zwischendurch immer wieder, dass sie mich wirklich liebt, aber für mich fehlt dort einfach ein wichtiger Bestandteil.

Das Problem ist: Ich will mich eigentlich nicht trennen, habe aber panische Angst, dass sich diese Situation nicht mehr bessert. Ich möchte nicht ohne Sex leben.

Aber ohne sie will ich noch weniger leben, und eine Trennung ist für mich absolut unvorstellbar.

Hat jemand von euch Erfahrung mit einer ähnlichen Situation? Habt ihr das Ganze wieder in den Griff bekommen? Wie habt ihr das angestellt?

Wie spricht man so etwas am besten an? Ich würde ihr schon gerne WIRKLICH klarmachen, dass mich die Situation sehr belastet, aber irgendwie bezweifle ich, dass Druck hier der richtige Weg ist.
Ich weiß einfach nicht, wie ich hier einen guten Mittelweg finden kann.

Ich hoffe, hier finden sich Leute, die selbst in so einer Situation waren und vielleicht eine gute Lösung gefunden haben.

TL;DR:

Meine Freundin hat nach einem Schicksalsschlag kaum noch Lust auf Sex. Obwohl sich die Situation inzwischen gebessert hat, ist ihre Libido weiterhin sehr gering. Mit ihr darüber zu reden, hat bisher leider kaum geholfen. Ansonsten ist unsere Beziehung großartig, und ich könnte mir keine bessere Partnerin vorstellen.

Wie kann ich ihr klarmachen, dass mir Sex wichtig ist, ohne unnötig Druck auf sie auszuüben? Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht und es geschafft, die Situation zu verbessern? Wenn ja, wie?

Eine Trennung kommt für mich nicht infrage.


r/beziehungen • • 1d ago

Was hätte ich in dieser Beziehung anders machen können, wenn Probleme nie angesprochen wurden?

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Ich (M21) und meine Ex-Freundin (W18) kannten uns etwa 4–5 Monate, bevor wir zusammengekommen sind. Ich kam damals relativ frisch aus einer anderen Beziehung und war deshalb zunächst unsicher, ob ich überhaupt schon bereit für etwas Neues bin. Nach einigen Monaten habe ich mich dann bewusst dafür entschieden und sie gefragt, ob wir eine Beziehung führen wollen. Wir waren etwas mehr als 6 Monate zusammen.

Die Beziehung lief für mich lange wirklich gut. Gerade am Anfang hatten wir darüber gesprochen, wie wichtig uns offene Kommunikation ist. Ich hatte ihr gesagt, dass ich Probleme, Missverständnisse oder Dinge, die sie stören, lieber direkt wissen möchte, anstatt sie irgendwann im Nachhinein zu erfahren. Sie sagte damals, dass sie das genauso sieht.

Wir wohnten ungefähr 40–50 Minuten voneinander entfernt und konnten uns wegen der Arbeit meistens nur am Wochenende sehen. Richtige Streits hatten wir eigentlich nie. Es gab gelegentlich Gespräche über kleinere Dinge, aber nichts, was für mich auf größere Probleme hingedeutet hätte.

Ich habe versucht, ihr zu zeigen, dass sie mir wichtig ist. Ich habe sie meinen Freunden vorgestellt, ihr regelmäßig Komplimente gemacht und ihr auch immer wieder Blumen mitgebracht, meistens alle paar Wochen, wenn es sich angeboten hat. Gleichzeitig hatte jeder weiterhin seine eigenen Freunde und Hobbys.

In den letzten Wochen der Beziehung merkte ich dann allerdings, dass sie sich zunehmend zurückzog. Sie erzählte mir irgendwann, dass sie mit Dingen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat. Darauf möchte ich aus Respekt vor ihr nicht näher eingehen. Ich habe versucht, ihr Raum zu geben und gleichzeitig klarzumachen, dass sie jederzeit mit mir reden kann und ich für sie da bin.

Gleichzeitig wurden unsere gemeinsamen Wochenenden seltener. Sie war häufiger mit Freundinnen auf Festen oder in Clubs und hatte plötzlich wieder mehr Kontakt zu mehreren alten männlichen Freunden über Snapchat.

Ich habe das angesprochen. Sie erklärte mir, dass es alte Freunde seien und ich mir keine Sorgen machen müsse. Sie zeigte mir sogar von sich aus einige Chats, obwohl ich das gar nicht verlangt hatte. Deshalb möchte ich ihr auch nicht unterstellen, dass dort etwas gelaufen ist.

Was mich jedoch zunehmend störte, war weniger der Kontakt an sich, sondern dass dieser auch während unserer ohnehin begrenzten gemeinsamen Zeit sehr präsent wurde.

Zu unserem Halbjährigen gingen wir beispielsweise zusammen essen und ich brachte ihr Blumen mit. Es war grundsätzlich ein schöner Abend, aber auch dort schrieb beziehungsweise snapte sie immer wieder mit anderen.

Kurz darauf waren wir mit mehreren Freunden eine Woche gemeinsam im Urlaub. Dort wurde es für mich immer schwieriger: am Strand Snapchat, im Bett Snapchat, beim gemeinsamen Spieleabend Snapchat. Ich hatte zunehmend das Gefühl, dass wir zwar nebeneinander waren, ihre Aufmerksamkeit aber oft woanders lag.

Irgendwann sagte ich ihr, dass mich die Situation belastet und wir darüber reden müssen. Dabei kam auch die Frage auf, ob sie den Kontakt zu einigen dieser Männer reduzieren oder beenden könnte. Das hatte sie zuvor selbst einmal als Möglichkeit angesprochen. Sie meinte dann allerdings, sie könne die Leute auch nicht einfach ignorieren.

Ein bis zwei Tage später führten wir ein längeres Gespräch. Dabei wurde für mich deutlich, dass sie selbst nicht genau wusste, was sie gerade wollte oder wie sie ihre Gefühle einordnen sollte. Auch die Dinge aus ihrer Vergangenheit belasteten sie offenbar weiterhin stark.

Einen wirklich konkreten Grund für die Trennung konnte sie mir damals nicht nennen. Nach dem Urlaub trennten sich dann unsere Wege.

Etwa ein bis zwei Monate später hatten wir noch einmal Kontakt (nur über Chat), hauptsächlich um organisatorische Dinge zu klären und ihre restlichen Sachen zurückzugeben. (Über eine gemeinsame Freundin, welche die Strecke regelmäßig fährt)

Dabei fragte ich sie, ob sie mittlerweile besser einordnen könne, warum die Beziehung für sie nicht mehr funktioniert hatte.

Ihre Antwort hat mich ziemlich nachdenklich gemacht.

Sie meinte sinngemäß, dass die Beziehung für sie fast „zu gut“ beziehungsweise „zu perfekt“ gelaufen sei und dadurch kleine Dinge oder Missverständnisse in ihrem Kopf irgendwann sehr groß geworden seien.

Als Beispiel nannte sie die Blumen zu unserem Halbjährigen. Sie mag besonders rosa Blumen und Schleierkraut. Ich hatte ihr dieses Mal einfach einen normalen gemischten Blumenstrauß gekauft. Dass sie das enttäuscht oder gestört hatte, wusste ich bis zu diesem Gespräch nicht.

Ein anderes Beispiel war ihr Geburtstagsgeschenk. Ich hatte ihr ein Parfüm gekauft und scherzhaft gesagt: „Ich hoffe, nächstes Jahr verlangst du keine Gucci-Tasche.“ Für mich war das offensichtlich als Spaß gemeint. Offenbar blieb aber auch diese Aussage negativ bei ihr hängen.

Nach ihrer Aussage hatten sich mehrere solcher Kleinigkeiten angesammelt.

Das Problem für mich ist: Von diesen Dingen habe ich während der Beziehung nichts erfahren. Auch wenn ich zwischendurch gefragt habe, ob alles in Ordnung ist oder ob sie etwas beschäftigt, kam nichts in diese Richtung.

Mir ist bewusst, dass ich mit 21 noch jung bin und mein Leben weitergeht. Ich weiß auch, dass diese Beziehung nicht darüber entscheidet, wie meine zukünftigen Beziehungen verlaufen werden, und natürlich werde ich mein Leben weiterleben. Trotzdem beschäftigt mich das Ganze gerade sehr. Gerade weil ich noch jung bin, möchte ich verstehen, ob und was ich daraus lernen kann, anstatt es einfach nur abzuhaken.

Ich suche hier ausdrücklich nicht nach einer „schuldigen“ Person und auch nicht nach Antworten wie „sie war undankbar“ oder Ähnlichem. Mir geht es darum, meinen eigenen Anteil zu verstehen und etwas daraus für zukünftige Beziehungen mitzunehmen.

Was hätte ich in dieser Situation anders oder besser machen können?

Wenn jemand sagt, offene Kommunikation sei ihm wichtig, Probleme aber trotzdem für sich behält: Gibt es Möglichkeiten, wie man als Partner solche Dinge früher erkennen oder eine bessere Atmosphäre dafür schaffen kann?

Oder gibt es an meinem Verhalten Punkte, bei denen ihr sagt, dass ich sie im Nachhinein anders hätte handhaben sollen?

Ich tue mich momentan vor allem deshalb mit der Verarbeitung schwer, weil ich lange das Gefühl hatte, dass alles gut läuft, und erst nach der Trennung erfahren habe, dass sich auf ihrer Seite offenbar schon länger viele kleine Dinge angesammelt hatten.

TL;DR: Beziehung lief für mich etwa sechs Monate sehr gut und wir hatten von Anfang an offene Kommunikation vereinbart. Gegen Ende zog sie sich zurück und beschäftigte sich während unserer gemeinsamen Zeit zunehmend mit anderen Kontakten. Nach der Trennung erklärte sie mir, dass sich bei ihr viele kleine Dinge angesammelt hatten, die sie während der Beziehung nie angesprochen hatte. Ich möchte wissen, ob ich solche Probleme hätte früher erkennen können und was ich für zukünftige Beziehungen anders machen kann.


r/beziehungen • • 1d ago

Erwartet er/ich falsch?

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Hey Reddit, ich (w/25) und mein Freund (m/31) haben seit 15 Monaten ein gemeinsames Kind. Grundlegend verstehen wir uns, haben gemeinsame Interessen, können sehr gut über alles mögliche reden und teilen den selben Humor. Es gibt jedoch einige Probleme die nun immer öfter vorfallen und mich wirklich stören, aber es wiederholt sich einfach immer wieder und ich weiß langsam nicht mehr wie ich damit umgehen soll weil wir trotz darüber reden keine Lösung finden dass es aufhört.
1. er ist einfach gerne aus Spaß respektlos und macht Humor auf Kosten meiner Familie ( seine Familie besitzt ein Haus meine nicht, meine Familie wäre komisch da mein Bruder Depressionen hat..) er vergleicht einfach gerne und zieht meinen Teil runter, sagt sogar er hätte sich das alles vorher besser anschauen müssen
2. ich bin in Elternzeit und verdiene kaum Geld, er 3000 netto und trozdem ist er sehr geizig, möchte dass ich trozdem die Hälfte der Miete zahle und auch alles was mich angeht… er macht sich oft abfällig darüber lustig dass ich nie richtig und viel gearbeitet habe und nicht weiß was es heißt richtig und stressig zu arbeiten ( habe nunmal nach der Ausbildung nur 2 Jahre gearbeitet und dann direkt schwanger) und vergleicht mich oft mit seiner Mutter die so toll war und sich wortwörtlich für die Familie aufgeopfert hatte( 4 Kinder ohne Hilfe des Mannes aufgezogen und nachts und am we gearbeitet wenn sie mal Freizeit hatte)
3. er erwartet IMMER dass wenn er von der Arbeit kommt eine gute große Mahlzeit auf dem Tisch steht, außerdem soll die Wohnung aufgeräumt sein und wenn es geht die Küche gemacht sein. ( Erinnerung wir haben ein 15 Monate altes Kleinkind). Danach will er meist dass ich mich hauptsächlich um das Kind kümmere . Ich kümmere mich quasi 95 Prozent um sie. Ins Bett bringen natürlich auch und die ganze Nacht auch. Ab und zu unter der Woche geht er mal mit ihr auf den Spielplatz.
4. er kauft mir nie gerne Geschenke . Er sieht es egal zu welchem Anlass als unnötig und sagt immer genervt: muss das sein? Du weißt ich mag sowas nicht und bin total schlecht in sowas (er will auch nie was geschenkt haben)
Als ich gesagt habe dass er ja im ersten Jahr Beziehung sich so Mühe gegeben habe und warum jetzt nicht mehr, meinte er „ja am Anfang gibt man sich doch immer Mühe, aber dann halt nicht mehr“

Wir sind drei Jahre zusammen…

Ich möchte das alles nicht aufgeben vor allem wegen kind, aber ich bin manchmal echt nicht so glücklich … manchmal passt aber dann wieder alles
Hm


r/beziehungen • • 1d ago

War ich in der Situation zu unempathisch?

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Ich (m32) und meine (ex)Freundin (31) (7 Jahre Beziehung) haben ziemliche Probleme gerade, die aus scheiß Verhalten von meiner Seite resultieren. Sie wollte zuerst eine Pause, aber meinte jetzt sie will doch noch mehr Abstand und eigentlich will ich das auch (das haben wir auch schon zusammen so besprochen), weil es mir die letzte Zeit auch ziemlich schlecht geht. Ich war zwar in einer Tagesklinik dieses Jahr, um mich mal auf mich zu konzentrieren, aber sie hatte gleichzeitig eine große OP und ich musste mich fast die gesamte Therapie um sie und den Hund kümmern + dazu kamen unsere ständigen Streits (auch ein ganzes Jahr vor der OP musste ich den Großteil der Erledigungen machen, weil sie es nicht konnte), so dass es sich nicht so anfühlt als ob mich das näher zu mir gebracht hat. So viel mal zum Kontext, könnte darüber noch ewig schreiben, aber will euch auch nicht langweilen.

Jedenfalls hat unser Hund morgen einen Ultraschall, weil er nicht so fit ist zurzeit und weil sie sich da immer übel reinstresst und auch immer noch nicht 100% fit ist, habe ich mich bereit erklärt ihn dorthin zu bringen. So kam es, dass ich ihn heute abholen musste und auch gleichzeitig noch die restlichen Sachen von mir aus der Wohnung geholt habe. Leider war ich ziemlich spät dran, weil ich nach meiner Gruppentherapie so gefroren habe, dass ich mich kurz 15min zu Hause aufgewärmt habe. Jedenfalls war mein Plan einfach die Sachen zu holen und schnell wieder zu gehen, weil ich großer Fan des VfB Stuttgart bin und mir das Spiel anschauen wollte (war deswegen auch schon ziemlich aufgeregt).

Während ich da war, hat sie mir angeboten, dass ich Suppe mitnehmen kann, was mich gewundert hat, da sie mir letztens als ich krank war was mitgekocht hat und sie im Nachhinein meinte, dass sie das bereut hätte. Ansonsten hat sie sich, wenn es nix mehr zu bereden gab zurückgezogen und ihren Anime weitergeschaut. Daher hatte ich jetzt nicht das Gefühl sie wöllte, dass ich da allzuviel Zeit verbringe. Als ich dann gehen wollte, weil mein Bus kam, meinte sie sie will noch etwas fragen, weil sie sich nicht sicher ist, ob das meine ehrliche Meinung ist, dass ich es auch besser finde, dass wir erstmal keinen Kontakt haben(bin mir nicht mehr sicher, ob sie das direkt so gesagt hat oder erstmal nur gesagt hat sie will was fragen). Daraufhin habe ich sie gebeten, ob wir das morgen besprechen können, weil ich los will oder ob sie mich das auf dem Weg zur Tür fragen kann.

Dann meinte sie ne egal, dann fragt sie mich es eben garnicht. Ab da war ich dann voll zwigespalten, ob ich jetzt weiter nachfragen soll oder nicht (weil ich weiß, dass ich gerade eigentlich zu aufgeregt für so ein Gespräch bin). Da es mir aber wichtig war es zu wissen habe ich dummerweise nachgefragt und sie hat mich halt gefragt ob ich das oben gesagte wirklich denke. Dass ich letztens noch meinte ich muss meine Therapeutin nochmal wegen nem Paargespräch fragen, weil die das vergessen hat, hat sie dahingehend stutzig gemacht. Als ich ihr das geschrieben habe, hatten wir aber das Gespräch noch nicht in dem wir uns entschieden haben, dass wir erstmal keinen Kontakt wollen.

Als sie mich das gefragt hat, war ich dann erstmal überfordert, weil ich in dem Moment nicht mehr wusste, was ich mir bei dem Text genau gedacht habe und meinte, dass ich es gerade nicht weiß und ich keine Kapazität habe und ob wir das nicht doch lieber morgen besprechen. Sie war dann ziemlich angespisst, weil ich sie zuerst überredet habe es zu sagen und dann doch wieder gehen will. Dann kam es halt wieder zum Streit in dem sie mir halt Vorwürfe macht und ich halt in Abwehrhaltung gehe. Jetzt gegen Ende bzw. im Nachhinein stellt sich, aber heraus, dass sie enttäuscht und verletzt war, dass mir der zweitletzte Tag an dem wir uns sehen für ne Weile für mich vermeintlich so wenig Bedeutung hat und ich so schnell weg wollte. Sie hätte mir extra Nudeln mitgekocht, weil sie gehofft hat, dass das Essen mich an uns erinnert und mir das wichtig ist und, dass es mir wichtig ist ihr in dem Moment zuzuhören in dem sie etwas sagen bzw. fragen will.

Zum einen kann ich es absolut verstehen, dass sie das verletzt, aber zum anderen hätte ich aufgrund dessen, dass sie letztens meinte, dass sie es bereut hat für mich mitgekocht zu haben und weil sie halt während ich da war einfach weiter Anime geschaut hat, garnicht gedacht, dass ihr dieser Besuch jetzt gerade so wichtig ist, oder es ihr wichtig wäre, dass ich mir nochmal Zeit für sie nehme und noch ein paar Worte an sie richte. Wie gesagt wir sehen uns morgen nochmal, weil ich ihr den Hund wiedergebe und ich wollte da halt eigentlich nochmal ein paar Sachen zu ihr sagen. Kp ich bin verwirrt wie eigentlich nach jedem unserer Gespräche/Streits in letzter Zeit. Mittlerweile frage ich mich echt, ob ich einfach voll das Arschloch bin und es einfach nicht checke. Es macht mich halt super traurig, wenn ich sie traurig mache, aber in den Momenten in denen ich das auslöse denke ich garnicht, dass das grad so schlimm ist, was ich sage.

Mir war das vorletze Treffen ehrlich gesagt jetzt auch nicht super wichtig und ich meinte noch, dass wir da wohl halt auch verschieden wären. Sie meinte dann per Text noch das würde implizieren, dass andere nicht so wären und sie zu viel sei und das verletzend war, dass ich das gesagt habe. Ja das wars erstmal. Sorry für den langen Text, aber ich glaube anders kann man die Situation nicht ganz nachvollziehen.

PS: Hab ihr im Nachhinein dann geschrieben, dass es mir leid tut, dass ich sie überredet habe die Frage zu stellen und dass ich es verstehen kann, dass es verletzend ist, dass ich so schnell weg wollte.

TL;DR: War ich zu unempathisch, weil ich beim Vorletzten Treffen vor unserer längeren "Beziehungspause" schnell wieder gehen wollte und etwas, das sie besprechen wollte, lieber morgen besprochen hätte?


r/beziehungen • • 1d ago

Schwierigkeiten bei Umzug in eine andere Stadt für die Beziehung

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Hallo zusammen,

ich stecke aktuell in einer ziemlichen Krise und drehe mich gedanklich nur noch im Kreis. Vielleicht habt ihr einen Rat oder wart schon einmal in einer ähnlichen Situation.

Ich (w25) bin seit 4 Jahren mit meinem Freund (m24) zusammen. Wir haben uns in meiner Heimatstadt München kennengelernt und etwa ein halbes Jahr gedatet, bevor er zurück in seine Heimatstadt im Rheinland gezogen ist, weil er sich in München nicht wohlgefühlt hat. Seitdem führen wir eine Fernbeziehung, die einige Höhen und Tiefen hatte und zeitweise auch ungesund war. Mittlerweile haben wir das alles gut überwunden und sind eigentlich ein gutes Team.
Von Anfang an war eigentlich klar, dass ich irgendwann zu ihm ziehen würde, da er beruflich beim Militär ist und voraussichtlich noch mindestens 9 Jahre größtenteils an seinen Standort gebunden sein wird. Lange Zeit dachte ich, das wäre für mich kein großes Problem. Ich wollte ohnehin irgendwann einmal woanders leben und war offen dafür, etwas Neues auszuprobieren.

Mittlerweile bin ich für ein Praktikum hier und wohne vorübergehend mit ihm zusammen. Dabei merke ich allerdings, dass ich mich in der Stadt zunehmend unwohl fühle. Während meiner Besuche in der Fernbeziehung war alles noch neu und spannend. Jetzt, wo ich den Alltag hier erlebe, empfinde ich die Stadt als klein und begrenzt. Ich vermisse München, meine Familie und meine Freunde, aber auch das größere Angebot an Freizeitmöglichkeiten und die Umgebung, in der ich mich zu Hause fühle.
Ich habe versucht, mir hier einen eigenen Freundeskreis aufzubauen, unter anderem über Bumble, bisher sind daraus aber keine engeren Freundschaften entstanden. Ich bin aber auch erst seit knapp 3 Monaten hier. Dadurch fühle ich mich zunehmend isoliert und merke, wie sehr mich die Situation belastet. Ich schlafe schlechter und denke mittlerweile fast rund um die Uhr darüber nach, ob ich mir vorstellen kann, hier langfristig zu leben.
Mein Freund kann meine Gefühle nur schwer nachvollziehen. Er meint, ich würde die Stadt zu negativ sehen und sei mittlerweile depressiv geworden. Ich müsse meine Depression überwinden, denn so schlimm sei es hier schließlich nicht. Außerdem verweist er darauf, dass andere Partnerinnen von Kameraden mit solchen Situationen zurechtkämen. Er wünscht sich eine Frau, die ihn und seine Karriere unterstützt und ihm den Rücken freihält.

Grundsätzlich verstehe ich, dass seine berufliche Situation Einschränkungen mit sich bringt und dass er seinen Standort nicht einfach frei wählen kann. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass von mir erwartet wird, mich damit abzufinden, während meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse wenig Raum bekommen.

Eine berufliche Alternative wäre für ihn möglicherweise Hamburg. Dort könnte ich mir das Leben deutlich besser vorstellen. Er nimmt diesen Gedanken allerdings nicht wirklich ernst, weil er dort niemanden kennt und seine beruflichen Perspektiven am bisherigen Standort für besser hält.

Ich liebe meinen Freund und kann mir grundsätzlich eine Zukunft mit ihm vorstellen. Gleichzeitig macht mir die Vorstellung Angst, mich für mindestens 9 Jahre an einen Ort zu binden, an dem ich mich jetzt schon zunehmend unglücklich fühle. Ich weiß nicht, ob ich einfach mehr Zeit brauche, um anzukommen, oder ob ich gerade merke, dass dieses Leben langfristig nicht zu mir passt. Ich habe auch Sorge, dass ich mich jetzt aus Angst wieder für meine Großstadt wie München entscheide, aber in ein paar Jahren mit Kind wäre vllt eine kleinere Stadt sowieso besser?

Würdet ihr eine Beziehung infrage stellen, wenn die Vorstellungen vom zukünftigen Wohnort so unterschiedlich sind?
Ich bin gerade ziemlich ratlos und würde mich über ehrliche Einschätzungen freuen.